Wonder Woman: Kriegerin der Amazonen von Leigh Bardugo

Wonder Woman: Kriegerin der Amazonen von Leigh Bardugo

Originaltitel: Wonder Woman: Warbringer

448 Seiten

dtv Verlag (Februar 2018)

Gebunden 18,95€*

Englisches Taschenbuch 10,50€*


Inhalt:

Wonder Woman – als Heldin geboren, zur Legende geworden
Eigentlich will Diana, Tochter der Amazonenkönigin, nur eines: das Rennen gewinnen, in dem sie gegen die schnellsten Läuferinnen der Insel antreten muss. Doch dann erblickt sie am Horizont ein untergehendes Schiff und bewahrt Alia, ein gleichaltriges Mädchen, vor dem Tod. Doch wie Diana vom Orakel erfährt, ist es Alias Bestimmung, die Welt ins Unglück zu stürzen und Krieg über die Menschheit zu bringen. Um dies zu verhindern, reist Diana mit Alia ins ferne New York – und wird unversehens mit einer Welt und Gefahren konfrontiert, die sie bislang nicht kannte …


Meine Meinung:

Ich liebe Leigh Bardugo,deshalb musste ich natürlich auch Wonder woman von ihr lesen.

Allerdings kam ich schon bei der Grisha-Trilogie einfach nicht mit der deutschen Übersetzung zurecht, so dass ich Wonder Woman sowie die anderen Bücher von Leigh Bardugo im englischen Original gelesen habe. Im Original gefällt mir der Schreibstil der Autorin nämlich sehr, so auch bei dieser Geschichte.

Dieses Buch ist voller Frauenpower, was natürlich an sich schon mal großartig ist, trotzdem wird Diana nicht als DIE Heldin schlechthin dargestellt, der immer alles ganz leicht von der Hand geht. Das gefiel mir sehr, genauso wie die Mythologie rund um die Insel Themiskyra.

Ebenso positiv zu erwähnen, ist definitiv die Diversität dieses Buches sowie die Tatsache, dass hier auch Themen wie Sexismus und Rassismus angesprochen werden.

Auch die Charaktere sind wie immer bei Leigh Bardugo toll ausgearbeitet und das Buch bietet reichlich Action und Spannung, auch wenn ich die ein oder andere Stelle doch etwas vorhersehbar fand. Alles in allem tat das meinem Lesegenuss jedoch keinen Abbruch und kann dieses Buch auf jeden Fall nur empfehlen, wenn man die Autorin oder eben Wonder Woman mag.


Die Autorin:

Leigh Bardugo ist in Jerusalem geboren, wuchs in Los Angeles auf, studierte in Yale und lebt in Hollywood. Ihre „Grisha“-Trilogie war ein weltweiter Bestseller und wird derzeit verfilmt.

Mortal Engines – Krieg der Städte

Titel: Mortal Engines – Krieg der Städte

Autor: Philip Reeve

Seiten: 336

Verlag: Fischer Tor

ISBN: 3596702127

Reihe: Mortal Engines, Band 1

Taschenbuch 12,00€*

Klappentext:

„Es war ein dunkler, böiger Nachmittag im Frühling, und im ausgetrockneten Bett der Nordsee eröffnete London die Jagd auf eine kleine Schürferstadt.“

Auf einer postapokalyptischen Erde in der fernen Zukunft haben sich die Städte, angetrieben von gigantischen Motoren, in Bewegung gesetzt. Und sie machen Jagd aufeinander.

„Mortal Engines – Krieg der Städte“ ist der Auftaktband zu Philip Reeves monumentaler Fantasyserie voller Luftschiffe und Piraten, Kopfgeldjäger und Aeronauten – und fahrender Städte.


Meine Meinung:

Gekauft habe ich dieses Buch aufgrund des Covers, welches ich großartig finde und aus dem ich schloss, dass die Geschichte genau mein Ding sein könnte. Leider konnte das Buch meine Erwartungen dann aber nicht erfüllen.

Am Anfang hatte ich, ehrlich gesagt, ganz schön Probleme mich überhaupt in dieser merkwürdigen, neuen Welt zurechtzufinden. Man wird nämlich direkt in die Geschichte hineingeworfen. Dann kamen noch ein Haufen komische Namen dazu, was die Sache auch nicht gerade einfacher machte.

Die Idee mit den fahrenden Städten fand ich unglaublich interessant, aber an manchen Stellen passiert so viel so schnell hintereinander, dass die Geschichte gar keine Zeit hat sich zu entwickeln, so werden z.B. Gespräche in 2 – 3 Sätzen abgehandelt und beendet.

Der Schreibstil ist ziemlich einfach und flüssig, baut aber nur wenig bis gar keine Tiefe auf. Ebenso bleiben die Figuren doch ziemlich auf der Strecke und so konnte ich zu keinem der Charaktere, die einfach blass und teilweise sehr naiv wirken, so richtig Zugang finden.

Irgendwie blieb nach dem Lesen das Gefühl bei mir hängen, dass die Geschichte einfach so an mir vorbeigezogen ist und viele Details gar nicht hängen geblieben sind. Trotz der tollen Idee hat die Umsetzung für mich einfach nicht funktioniert und ich werde die Reihe wohl nicht weiter verfolgen.


Der Autor:

Philip Reeve ist seit vielen Jahren erfolgreicher Autor und Illustrator. Die insgesamt acht Mortal-Engines-Bücher (das Mortal-Engines-Quartett, drei Prequels und ein Band mit Erzählungen) stellen sein vielfach ausgezeichnetes Hauptwerk dar. Zusammen mit seiner Frau Sarah und seinem Sohn wohnt er im Dartmoor National Park, Südengland.