Wolkenschloss von Kerstin Gier

Wolkenschloss von Kerstin Gier

459 Seiten

Fischer Verlag (März 2020)

ISBN: 3596701287

Taschenbuch 12,00€*


Inhalt:

Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung. Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gutaussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz.


Meine Meinung:

Ich mag die Bücher von Kerstin Gier sehr gerne und so wollte ich natürlich auch „Wolkenschloss“ lesen… schon von dem schönen Cover war ich restlos begeistert.

Aber: ganz so begeistert bin ich von der Geschichte dann doch nicht gewesen, wie von vielen anderen Büchern der Autorin.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und auch das Setting ist toll, aber schon aufgrund der Vielzahl der Personen konnte ich zu keinem Charakter so wirklich eine Beziehung aufbauen.

Die meiste Zeit passiert auch nicht wirklich viel. Es wird fast ausschließlich vom üblichen Alltagsdrama erzählt, der unterhaltsame und leichte Schreibstil von Kerstin Gier lässt das Ganze jedoch nicht langweilig werden.

Alles in allem ist „Wolkenschloss“ etwas Nettes für zwischendurch.


Die Autorin:

Kerstin Gier, Jahrgang 1966, hat 1995 ihr erstes Buch veröffentlicht und schreibt seither überaus erfolgreich für Jugendliche und Erwachsene. Ihre Edelstein-Trilogie und die »Silber«-Bücher wurden zu internationalen Bestsellern, mehrere Romane von ihr sind verfilmt worden. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Köln.

Die Zahlen der Toten von Linda Castillo

Titel: Die Zahlen der Toten
Autor: Linda Castillo
Seiten: 432
Verlag: Fischer
Erschienen im August 2010
Preis: 8,95€ (Taschenbuch)

Klappentext:
Die verstümmelte Leiche der jungen Frau liegt auf einem schneebedeckten Feld. Ihr Mörder hat sie regelrecht abgeschlachtet und ihr eine römische Zahl in den Bauch geritzt. Fassungslos steht Kate Burkholder, die neue Polizeichefin im verschlafenen Painters Mill, Ohio, vor der grausig anmutenden Szenerie. Kann es wahr sein? Ist der, den sie damals den „Schlächter“ nannten, und der vor 16 Jahren mehrere junge Frauen auf bestialische Weise tötete, wieder zurück?
Für Kate steht jetzt alles auf dem Spiel: Sie muss den Mörder so schnell wie möglich finden. Doch dann muss sie auch ein Geheimnis preisgeben, das sie ihre Familie und ihren Job kosten könnte.

Meine Meinung:
In “Die Zahlen der Toten” wirft Linda Castillo einen als Leser direkt ins Geschehen, in dem man detailliert geschildert bekommt, wie eine junge Frau brutal gefoltert wird… und zwar aus der Sicht des Opfers. Generell werden die grausamen Morde in diesem Buch sehr ausführlich beschrieben. Es ist also nichts für schwache Nerven.

Linda Castillo konnte mich mit ihrem spannenden und fesselnden Schreibstil von der ersten Seite an begeistern und auch die Geschichte war zu keiner Zeit langweilig, auch wenn die Idee an sich nicht innovativ ist. Sehr interessant und faszinierend fand ich auch den Einblick in die Welt der Amish, den man hier erhält, da die Protagonistin Kate Burkholder eine Amish ist.

Kate war mir auch direkt sehr sympathisch . Ich konnte ihr Denken und Handeln gut nachvollziehen und mit ihr mitfühlen. Insgesamt sind alle Charaktere sehr gut beschrieben.

Das Ende war überraschend, aber war dennoch durchaus schlüssig. Linda Castillo konnte mich bis zum Schluss im Bezug auf den “Schlächter” im Dunkeln tappen lassen.

Mit diesem Buch hat die Autorin einen wirklich fesselnden Auftakt einer Reihe um Kate Burkholder geschaffen, den ich verschlungen habe und uneingeschränkt empfehlen kann.