Freitags Füller #615

Hallo ihr wundervollen Menschen da draußen! ❤

Erste Amtshandlung am Freitagmorgen: der Freitags Füller von Scrap Impulse. 🙂

1. Gestern habe ich gelernt, dass es eigentlich immer anders kommt als geplant.

2. Wir haben keinen bestimmten Ort, wo sich Freunde und die Familie treffen.

3. In all diesen Jahren mit einer psychischen Erkrankung habe ich gelernt, für die Außenwelt die perfekte Maske aufzusetzen.

4. Es war so ein gutes Gefühl als ich endlich bei mir selbst angekommen bin.

5. Die Wahrheit ist, dass kaum jemand weiß, wie schlecht es mir manchmal mit den Depressionen tatsächlich geht.

6.  Die leichte Panik in ein paar Augenblicken verheiratet zu sein, das habe ich von dem Tag am deutlichsten in Erinnerung. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass es gar nicht so schlimm ist. 😉

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich aufs Füße hochlegen, morgen habe ich geplant, in den Baumarkt zu fahren und Sonntag möchte ich am liebsten auf der Couch verbringen! Was ich allerdings in den seltensten Fällen wirklich mache, weil es mir dann doch zu langweilig ist…

Regelmässig unregelmässig

Hallo ihr wundervollen Menschen da draußen! ❤

Wow, kann man bzw. ich eigentlich noch unregelmässiger bloggen? 😉

Es war mir im vergangenen Jahr zwar oft ein Bedürfnis, hier mal wieder vorbeizuschauen, aber dann fehlte mir doch irgendwie die Muße, mich an den Laptop zu setzen. Deshalb habe ich mich mehr auf Twitter konzentriert. Da kann man so schön zwischendurch seine Gedanken rauslassen…

Warum war ich so lange nicht aktiv?

2020 war für uns alle anders und eventuell auch echt beschissen, das ist mir klar. Und auf diese ganze Pandemie-Sache möchte ich hier wirklich nicht eingehen, weil ich wenigstens einen Ort haben möchte, an dem ich mir über all das keine Gedanken machen muss.

Hier hatte ich euch bereits von der Herzerkrankung meines Mannes und von seiner Kündigung erzählt. Die Medikamente brachten nicht den erhofften Erfolg, an der Herzleistung tat sich auch nach 3 Monaten mit der LifeVest gar nichts. Mitte Juni wurde meinem Mann dann also ein Kombigerät aus Herzschrittmacher und Defibrillator implantiert, was alles gut über die Bühne ging und wovon er sich bereits einige Wochen danach erholt hatte.

Weitere 3 Monate später hatte sich seine Herzleistung um magere 7% verbessert. Besser als nichts, aber deutlich zu wenig. Also kam die nächste Nachricht ins Haus geflattert: Mein Mann kann nicht mehr in seinem Beruf arbeiten. Das hat einen wirklich großen Plan von uns ins Aus geschossen und ließ die Zukunftsängste nur noch größer werden. Seit November letzten Jahres hat mein Mann eine neue Perspektive, er macht eine Weiterbildung zum Betriebswirt. Der Weg dahin war lang und voller Hindernisse, aber man merkt, dass es ihm gut tut, wieder eine Aufgabe und ein Ziel vor Augen zu haben. 🙂

Zwischendrin, im Mai, erfuhr ich, dass ich schwanger bin. Die Freude hielt jedoch nicht lange an, gerade einmal knapp 6 Wochen. Ich fiel zurück in mein tiefes, schwarzes Loch und das für eine ziemlich lange Zeit.

Das alles plus die Situation mit den Kontaktbeschränkungen usw. sorgten dafür, dass ich mich ziemlich hängen ließ. Alle Erfolge, die ich abnehmtechnisch erzielt hatte, waren Geschichte. Und es war mir völlig egal in dem Moment… leider. Seit Ende September habe ich versucht viel an mir zu arbeiten. Nicht so sehr an meinem Körper, erstmal an meinem Inneren. Natürlich bin ich auch damit noch lange nicht am Ziel, aber ich habe es geschafft, neuen Mut zu fassen und positiv auf das neue Jahr zu blicken. Aber dazu komme ich ein anderes Mal… 🙂

Hier und jetzt wollte ich einfach erstmal mit dem Jahr 2020 abschließen!

Verdammt lang her

Hallöchen!

Da bin ich wieder! Ja, es ist verdammt lang her, dass sich hier etwas getan hat und ich wusste selbst nicht so genau, ob sich hier irgendwann mal wieder etwas tun wird, aber nun bin ich zurück.

Das letzte Jahr meinte es nicht besonders gut mit mir, es war geprägt von Verlust, Schmerz und einer Menge Selbstzweifeln. Für 2020 habe ich mir jedoch vorgenommen, wieder mehr Licht in mein Leben zu holen anstatt die Dunkelheit die Oberhand haben zu lassen und wieder mehr an mir und für mich zu arbeiten.

Jetzt, 6 Wochen später, bin ich guter Dinge. Ich habe wieder Lust… Lust zu leben, Lust mich unters Volk zu mischen und auch Lust zu bloggen!