Regelmässig unregelmässig

Hallo ihr wundervollen Menschen da draußen! ❤

Wow, kann man bzw. ich eigentlich noch unregelmässiger bloggen? 😉

Es war mir im vergangenen Jahr zwar oft ein Bedürfnis, hier mal wieder vorbeizuschauen, aber dann fehlte mir doch irgendwie die Muße, mich an den Laptop zu setzen. Deshalb habe ich mich mehr auf Twitter konzentriert. Da kann man so schön zwischendurch seine Gedanken rauslassen…

Warum war ich so lange nicht aktiv?

2020 war für uns alle anders und eventuell auch echt beschissen, das ist mir klar. Und auf diese ganze Pandemie-Sache möchte ich hier wirklich nicht eingehen, weil ich wenigstens einen Ort haben möchte, an dem ich mir über all das keine Gedanken machen muss.

Hier hatte ich euch bereits von der Herzerkrankung meines Mannes und von seiner Kündigung erzählt. Die Medikamente brachten nicht den erhofften Erfolg, an der Herzleistung tat sich auch nach 3 Monaten mit der LifeVest gar nichts. Mitte Juni wurde meinem Mann dann also ein Kombigerät aus Herzschrittmacher und Defibrillator implantiert, was alles gut über die Bühne ging und wovon er sich bereits einige Wochen danach erholt hatte.

Weitere 3 Monate später hatte sich seine Herzleistung um magere 7% verbessert. Besser als nichts, aber deutlich zu wenig. Also kam die nächste Nachricht ins Haus geflattert: Mein Mann kann nicht mehr in seinem Beruf arbeiten. Das hat einen wirklich großen Plan von uns ins Aus geschossen und ließ die Zukunftsängste nur noch größer werden. Seit November letzten Jahres hat mein Mann eine neue Perspektive, er macht eine Weiterbildung zum Betriebswirt. Der Weg dahin war lang und voller Hindernisse, aber man merkt, dass es ihm gut tut, wieder eine Aufgabe und ein Ziel vor Augen zu haben. 🙂

Zwischendrin, im Mai, erfuhr ich, dass ich schwanger bin. Die Freude hielt jedoch nicht lange an, gerade einmal knapp 6 Wochen. Ich fiel zurück in mein tiefes, schwarzes Loch und das für eine ziemlich lange Zeit.

Das alles plus die Situation mit den Kontaktbeschränkungen usw. sorgten dafür, dass ich mich ziemlich hängen ließ. Alle Erfolge, die ich abnehmtechnisch erzielt hatte, waren Geschichte. Und es war mir völlig egal in dem Moment… leider. Seit Ende September habe ich versucht viel an mir zu arbeiten. Nicht so sehr an meinem Körper, erstmal an meinem Inneren. Natürlich bin ich auch damit noch lange nicht am Ziel, aber ich habe es geschafft, neuen Mut zu fassen und positiv auf das neue Jahr zu blicken. Aber dazu komme ich ein anderes Mal… 🙂

Hier und jetzt wollte ich einfach erstmal mit dem Jahr 2020 abschließen!

Dein Jetzt ist nicht dein Immer.

„Dein Jetzt ist nicht dein Immer.“

(Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken von John Green)

Ich liebe dieses Zitat! Dennoch habe ich gut 2 Jahre gebraucht, um es wirklich zu verstehen und vor allem zu verinnerlichen.

Vor einiger Zeit habe ich mit Weight Watchers etwa 22 kg abgenommen und dieses Gewicht auch einige Zeit gehalten. Dann kam jedoch das Jahr 2019 und meine Depression kehrte zurück. An ein normales Essverhalten war in dieser Zeit gar nicht zu denken. Ich kompensierte mit Essen. Vorwiegend mit Süßigkeiten. Ich nahm im letzten Jahr fast 16 kg zu. Das ist nicht schön, ist aber nunmal passiert.

Einige Zeit nahm ich das halt so hin. Ich war zwar frustriert, sah aber irgendwie auch keinen „Sinn“ zu versuchen, die Kilos wieder runter zu bekommen und hatte Angst davor, essen nicht mehr als Ventil zu haben.

Ich weiß nicht genau, was dazu führte, aber seit Anfang diesen Jahres war mir klar: Ich will die Veränderung! Was jetzt ist, muss nicht immer so sein.

Ich meldete mich wieder bei WW an und begann wieder gut zu mir selbst zu sein. Es läuft seitdem gut, habe 8,5 kg abgenommen. Ich mache mir selbst aber keinen Stress, weil mir bewusst geworden ist, dass mein Heute wichtig ist. Morgen ist morgen und nur an das Ende der Abnehmreise zu denken, bedeutet für mich vor einem fast unüberwindbaren Berg zu stehen. Mir hilft das sehr.

 

 

Ich sage „Auf Wiedersehen“…

zu 21,8kg meines alten Ichs! 🙂

scale-403585_640Seit gut 5 Monaten bin ich nun bei Weight Watchers angemeldet und noch immer habe ich unglaublich viel Freude am abnehmen, am Probieren neuer Rezepte und natürlich auch am Shoppen neuer Klamotten! Zwei Kleidergrößen durften bereits weichen.

Ich bin immer noch total happy damit, mich für Weight Watchers entschieden zu haben. Letzte Woche wurde ich jeden einzelnen Tag auf der Arbeit von Kollegen und auch Kunden auf meine Abnahme angesprochen… das motiviert natürlich ungemein. 🙂

In dieser ganzen Zeit hatte ich nicht ein einziges Mal das Gefühl auf etwas verzichten zu müssen bzw. habe ich ja auch auf nichts verzichtet. So habe ich gestern auf dem Weihnachtsmarkt eine Dampfnudel mit viiiel Vanillesauce genossen. Sich etwas gönnen muss ja schließlich auch mal sein.

Und obwohl ich noch nicht an meinem Abnehmziel angekommen bin, werde ich genau deshalb jetzt in der Vorweihnachtszeit mein Hauptaugenmerk vor allem auf das Halten meines aktuellen Gewichts legen. Ich mache jetzt also erstmal eine kleine Abnehmpause. Schließlich sind in den nächsten Wochen noch so einige Weihnachtsmarktbesuche sowie Weihnachtsfeiern geplant. 😉

 

Erste Zwischenbilanz – 6 Wochen Weight Watchers

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6 Wochen bin ich nun bei Weight Watchers dabei, bzw. waren es am letzten Sonntag 6 Wochen, denn Sonntag ist mein Wiegetag. Ich finde, es ist Zeit für eine erste Zwischenbilanz.

Ehrlich gesagt, war ich Weight Watchers gegenüber immer etwas skeptisch und habe es bloß für eine weitere Diät gehalten, von denen ich schon die ein oder andere ausprobiert hatte. Denn „dick“ war ich schon immer. Ja, ich habe gerade das böse Wort „dick“ benutzt, denn Worte wie „übergewichtig“ oder „korpulent“ sind mir einfach unglaublich unsympathisch. 😉

Die letzten Jahre habe ich mich allerdings gar nicht mehr groß mit dem Thema Diät beschäftigt, da ich mit fortschreitendem Alter mit mir selbst immer mehr ins Reine kam und seitdem ich mit meinem Mann zusammen bin, war es eigentlich gar kein Thema mehr.
Nun sind aber Anfang des Jahres einige Dinge in meinem privaten Umfeld passiert, die mich viel haben nachdenken lassen. Was das im einzelnen war, darauf möchte ich hier nicht eingehen, aber sie haben in mir den Entschluss geweckt, ein „gesünderes Leben“ zu führen. Also entschloss ich mich dazu, das neue Weight Watchers Programm mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Kurzerhand habe ich mich einfach mal angemeldet, schaden konnte es ja nicht…

Jetzt, nach 6 Wochen, kann ich sagen, dass ich vollkommen zufrieden mit dem Programm bin. Man muss auf nichts verzichten und es bleibt jedem selbst überlassen, ob einem ein Lebensmittel die entsprechenden Punkte wert ist oder nicht. Gerade am Anfang fand ich es sogar schon etwas schwierig, überhaupt alle Punkte zu verbrauchen, weil ich irgendwie ständig im Kopf hatte „Du kannst doch nicht so viel essen, wenn du eine Diät machst“.
Mittlerweile hat sich das allerdings gelegt und bei mir ist angekommen, dass das ganze eine Ernährungsumstellung ist und keine Diät. In diesem Monat habe ich mir auch mal einen Döner gegönnt und jetzt im Urlaub musste natürlich auch der Lieblingseisdiele ein Besuch abgestattet werden. Naja, bei einem Besuch ist es allerdings nicht geblieben… trotzdem blieb ich immer in meinen Punkten.

An sich habe ich mein Essverhalten aber gar nicht groß geändert. Bis auf die Tatsache, dass wir gar nicht erst so viele Naschereien im Haus haben. Getränketechnisch musste ich mich aber auf jeden Fall umstellen, da ich nunmal kein großer Wassertrinker bin. Aber mit ein bisschen Obst darin, habe ich mich nun daran gewöhnt. Alles in allem denke ich, dass ich inzwischen einfach viel bewusster einkaufe und mir währenddessen schon überlege, was ich die Woche über kochen möchte und nicht einfach das in den Einkaufswagen wandert, worauf ich gerade in dem Moment Lust habe.

Kommen wir nun also zur Frage, wieviel ich abgenommen habe: stolze 9,1kg! 🙂 Das Ausgangs- bzw. mein aktuelles Gewicht behalte ich jedoch erstmal für mich… vielleicht verrate ich das irgendwann mal wenn ich meinem Ziel etwas näher bin.

Für Statistikfreaks wie mich:

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Naja, und eigentlich wollte ich ja auch das Sporteln anfangen… eigentlich! Ein großer Sportfan bin ich nämlich nicht gerade. Ich bin zwar generell viel mit den Hunden unterwegs, aber zum Sport steht mir mein innerer Schweinehund noch etwas im Weg. Heute morgen waren mein Mann und ich allerdings schwimmen und ich werde wohl nächste Woche erstmal mit einer 10er Karte fürs Schwimmbad starten.

Freitags-Füller #11

Bevor ich an diesem ausnahmsweise mal (noch) sonnigen Freitag zur Arbeit fahre, habe ich noch etwas Zeit mich dem neuesten Freitags-Füller von Barbara zu widmen.

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1.   Die Stimmung auf der Arbeit könnte wirklich besser sein.

2.   Einige meiner Mitmenschen sehe ich am liebsten von hinten.

3.   Ich freue mich über meine ersten Weight Watchers Erfolge.

4.    Ab und zu muss man auch mal ein Risiko eingehen.

5.   Die Woche war insgesamt wieder sehr arbeitsreich und anstrengend.

6.    Jetzt Urlaub zu haben, wäre definitiv nicht die schlechteste Variante

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein leckeres Abendessen, morgen habe ich arbeiten geplant und Sonntag möchte ich endlich mal wieder Erdbeerkuchen essen!