Flow Challenge #4

Und weiter geht es mit den nächsten 10 Fragen der Flow Challenge von Nana – Der Bücherblog…

Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?
Ich gehe eigentlich nur für „besondere“ Filme ins Kino, also Filme, die ich unbedingt sehen möchte. Ansonsten schaue ich ja lieber Serien als Filme.

Was ist deine neuste Entdeckung?
Ich habe erst kürzlich entdeckt, dass ich handwerklich gar nicht so unbegabt bin und mir da ruhig etwas mehr zutrauen kann.

Wie oft treibst du Sport?
Sehr, sehr selten…

Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?
Hmm… keine Ahnung… möglichst viele Bücher zu lesen würde ja nahe liegen.

Mit wem kommunizierst du am häufigsten über WhatsApp?
Am meisten definitiv mit meinem Mann…

Was würdest du tun, wenn du nicht mehr arbeiten müsstest?
Wenn das damit einherginge, dass ich genug Geld hätte, würde ich gerne viel mehr reisen und fotografieren… angefangen mit einer Wohnwagenreise durch Island.

Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?
Das ist einfach: fröhliches Schwarz!

Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?
Bei den meisten Serien warte ich darauf, dass sie auf Netflix weiterlaufen und im TV schaue ich eigentlich nur The Big Bang Theory und Young Sheldon regelmässig.

Wer kennt dich am besten?
Im besten Fall ist derjenige, der mich am besten kennen sollte, mein Mann.

Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?
Zunächst einmal schlafe ich etwas länger als wenn ich arbeiten muss, dann frühstücke ich gemütlich bevor ich mit den Hunden eine ausgiebige Runde drehe. Nachdem dann etwas Hausarbeit erledigt ist, widme ich ich einem Buch oder einer Serie und unseren Tieren.

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Der Geschmack von Apfelkernen von Katharina Hagena

Titel: Der Geschmack von Apfelkernen
Autor: Katharina Hagena
Seiten: 254
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Einband: Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2009
Preis: 9,99€

Klappentext:
Als Bertha stirbt, erbt Iris das Haus. Nach vielen Jahren steht Iris wieder im alten Haus der Großmutter, wo sie als Kind in den Sommerferien mit ihrer Kusine Verkleiden spielte. Sie streift durch die Zimmer und den Garten, eine aus der Zeit gefallene Welt, in der rote Johannisbeeren über Nacht weiß und als konservierte Tränen eingekocht werden, in der ein Baum gleich zweimal blüht, Dörfer verschwinden und Frauen aus ihren Fingern Funken schütteln.
Doch der Garten ist inzwischen verwildert. Nachdem Bertha vom Apfelbaum gefallen war, wurde sie erst zerstreut, dann vergesslich, und schließlich erkannte sie nichts mehr wieder, nicht einmal ihre drei Töchter. Iris bleibt eine Woche allein im Haus. Sie weiß nicht, ob sie es überhaupt behalten will. Sie schwimmt in einem schwarzen See, bekommt Besuch, küsst den Bruder einer früheren Freundin und streicht eine Wand an. Während sie von Zimmer zu Zimmer läuft, tastet sie sich durch ihre eigenen Erinnerungen und ihr eigenes Vergessen: Was tat ihr Großvater wirklich, bevor er in den Krieg ging? Welche Männer liebten Berthas Töchter? Wer aß seinen Apfel mitsamt den Kernen? Schließlich gelangt Iris zu jener Nacht, in der ihre Kusine Rosmarie den Unfall hatte: Was machte Rosmarie auf dem Dach des Wintergartens? Und wollte sie Iris noch etwas sagen?
Iris ahnt, dass es verschiedene Spielarten des Vergessens gibt. Und das Erinnern ist nur eine davon.

Meine Meinung:
Die Sprache der Autorin ist wunderschön und ihre Beschreibungen der Charaktere, der Orte und des Hauses um das es hier geht sehr genau, so dass ich beim Lesen recht schnell Bilder im Kopf hatte.

Die Geschichte plätschert aber eigentlich die ganze Zeit so vor sich hin und einige Stellen fand ich etwas langatmig. Die sehr realitätsnahe Beschreibung von Oma Berthas Demenzerkrankung und deren Verlauf hat mich dann allerdings doch sehr mitfühlen lassen. Iris mochte ich auch von Anfang an sehr gerne und so wollte ich wissen, wie ihre Geschichte endet.

„Der Geschmack von Apfelkernen“ ist eine eher ruhige Liebes- und Familiengeschichte, in der allerdings keine großen Familiengeheimnisse gelüftet werden, vielmehr wird sich mal wieder an sie erinnert.

 

 

Giselas Samstagsfragen: Wie gefallen Euch Bücher, die in zwei Zeitebenen spielen?

So, nun beginnt auch für mich das Wochenende und ich kann mich Giselas Samstagsfragen widmen…

Wie gefallen Euch Bücher, die in zwei Zeitebenen spielen?

Ich mag es eigentlich ganz gerne, wenn Bücher in verschiedenen Zeitebenen spielen, allerdings muss das dann auch relativ leicht zu erkennen sein und nicht erst nach mehreren Sätzen. Dann verliere ich nämlich recht schnell den Spaß an der Geschichte.

Freitags-Füller #52

1. In diesem Monat feiern wir den 85. Geburtstag meines Opas.

2. Die Leute reden so oder so, egal was man macht… man muss sich einfach dran gewöhnen.

3. Ich könnte wirklich etwas mehr Schlaf gebrauchen.

4. Pupsi ist mein Lieblingsname für einen unserer Hunde.

5. Es hat lange gedauert, aber ich liebe mein Leben.

6. Dieses Wetter ist so unglaublich ungemütlich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf auf ein leckeres Abendessen, morgen habe ich geplant, nach der Arbeit mit meinem Liebsten in die Stadt zu fahren und Sonntag möchte ich eventuell einfach mal wieder nur auf dem Sofa rumgammeln und lesen!

 

Vielen Dank an Barbara für den neuesten Freitags-Füller!

Wahnsinn von Jack Ketchum

Titel: Wahnsinn
Autor: Jack Ketchum
Seiten: 352
Verlag: Heyne Hardcore
Einband: Taschenbuch
Erschienen: November 2009
Preis: 8,95€

Klappentext:

Schon bald nach ihrer Hochzeit entdeckt Liddy die sadistische Ader ihres Mannes Arthur. Nach der Geburt ihres Sohnes gerät er zunehmend außer Kontrolle. Er verletzt Liddy, schlägt und missbraucht sie. Um ihres Kindes willen erträgt sie zunächst schlimmste Demütigungen. Doch dann begreift Liddy, wie wahnsinnig Arthur tatsächlich ist, und nimmt den ungleichen Kampf auf.

Sie informiert die Polizei und reicht die Scheidung ein. Arthurs Anwälten gelingt es jedoch, Liddy als nicht zurechnungsfähig hinzustellen. Während Liddy um ihr Sorgerecht kämpft, werden weibliche Leichen gefunden, die Opfer eines äußerst brutalen Serienkillers.

Meine Meinung:

Als großer Fan von Jack Ketchums Werken musste ich natürlich auch „Wahnsinn“ unbedingt lesen und ich muss sagen, dass dieses Buch mit seinem psychologischen Horror für mich ebenso erschreckend ist wie Ketchums Werk „Evil“.

Mit den Themen häuslicher Gewalt und Kindesmissbrauch ist „Wahnsinn“ keine leichte Kost und sicher nichts für zartbesaitete Gemüter, da Ketchum hier kein Blatt vor den Mund nimmt und meiner Meinung nach alles sehr realitätsnah beschreibt.

Ich glaube, ich habe selten ein Buch gelesen, das mich emotional so mitgerissen hat wie dieses hier. Die Anhäufung von so viel Gewalt hat mich richtiggehend wütend gemacht und vor allem beim Lesen der letzten Seiten hatte ich einen dicken Kloß im Hals.

Der Titel „Wahnsinn“ hätte kaum besser gewählt werden können, denn er beschreibt den Inhalt des Buches absolut treffend.

[Monatsrückblick] Januar 2018

Gelesen

  • The Bone Season – Die Träumerin von Samantha Shannon
  • Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupery
  • Der Geschmack von Apfelkernen von Katharina Hagena
  • 4 Seasons – Labyrinth des Begehrens von Vina Jackson
  • Oink! von Matt Whyman

Gesehen

Filme

  • Prestige – Die Meister der Magie
  • Harry Potter und der Orden des Phoenix
  • Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Teil 1)

Serien

  • The Big Bang Theory
  • Young Sheldon
  • Zoo (Staffel 1 & 2)

Sonstiges

  • Ab in die Ruine
  • Die wunderbare Welt der Kinder

Gewesen

  • Zoo Hannover
  • Schiedersee

 

Flow Challenge #3

Hier sind sie: die nächsten 10 Fragen der Flow Challenge von Nana – Der Bücherblog.

1. Wie mild bist du in deinem Urteil?
Ich glaube, ich bin oft etwas zu mild in meinem Urteil… ich versuche einfach immer das Gute in meinem Gegenüber zu sehen.

2. Schläfst du in der Regel gut?
Leieder nicht… ich schlafe eigentlich auch viel zu wenig.

3. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Eigentlich fast gar nicht. Hier auf dem Dorf fahren aber auch kaum öffentliche Verkehrsmittel bis auf den Schulbus.

4. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?
Ich bin ehrlich gesagt keine große Tänzerin…

5. Gibst du Menschen eine zweite Chance?
In der Regel schon, wobei es einige Menschen im Nachhinein echt nicht verdient haben.

6. Welches Wort bringt dich auf die Palme?
Da fällt mir kein Wort ein, das mir so richtig auf die Nerven geht.

7. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?
Nö… und ich habe es eigentlich auch gar nicht vor.

8. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?
Ganz klar: meine Tiere!

9. Was für eine Art von Humor hast du?
Ich bin schon recht sarkastisch und liebe es, hin und wieder etwas Ironie ins Spiel zu bringen.

10. Was liegt auf deinem Nachttisch?
Ein paar Lesezeichen, ein Buch, einige Haargummis, eine Handcreme, ein Schreibblock und ein Kugelschreiber.