Monatsrückblick August 2021

Hallo ihr wundervollen Menschen da draußen! ❤

Der August verging wie im Flug, es war viel los und so bin ich nicht ganz so viel zum Lesen gekommen. Naja, das hebe ich mir dann für die kalte Jahreszeit auf. 😉

Gelesen

  • Die Chemie des Todes von Simon Beckett
  • Die Zeitmaschine von H.G. Wells
  • Sturmhöhe von Emily Brontë

Gesehen

  • RuPaul’s Drag Race, Staffel 13
  • How to sell drugs online fast, Staffel 3
  • Centaurworld, Staffel 1

Was war sonst noch

  • Omas 85. Geburtstag gefeiert
  • Einen Businessplan mit dem Verein „Wirtschaftssenioren Hannover – Alt hilft jung“ erarbeitet
  • Das erste Mal auf einer Wahlveranstaltung gewesen und festgestellt: Nochmal brauche ich das nicht. *lach*
  • Ein kleiner, schwarzer Kater namens Julius zog bei uns ein

Die Zeitmaschine von H. G. Wells

Die Zeitmaschine von H. G. Wells

144 Seiten

Anaconda Verlag (Januar 2017)

ISBN 3730604759

Gebundene Ausgabe 3,95€*


Inhalt:

Ungläubig staunen die Gäste des genialen Tüftlers über das, was er ihnen berichtet: Mit einer Zeitmaschine sei er achthunderttausend Jahre in die Zukunft gereist. Und dann erzählt er vom Leben zweier Gattungen dort, den kindlichen Eloi und den garstigen Morlocks, die unter der Erde hausen, unterdrückt vom Herrenvolk oben im Grünen. Oder ist es gar nicht so, sondern ganz anders? Fieberhaft lauscht der Besuch, während der Zeitreisende die ganze Wahrheit enthüllt. Mit H. G. Wells‘ ‚Zeitmaschine‘ reist der Leser in eine fantastische Utopie von der Zukunft der Menschheit.


Meine Meinung:

Mal wieder ein Buch aus der Reihe „Große Klassiker zum kleinen Preis“ aus dem Ananconda Verlag. In der Regel komme ich mit der Übersetzung dort immer ziemlich gut zurecht und so war es auch bei „Die Zeitmaschine“… Es ließ sich gut und flüssig lesen.

Zum Beginn des Buches wird uns die Geschichte von einem Erzähler wiedergegeben, der selbst dem Bericht des Zeitreisenden lauscht. Im weiteren Verlauf folgen wir aber dem Zeitreisenden selbst (Ich-Erzählung), was ich ziemlich spannend fand.

Der Autor beschreibt viele Dinge sehr detailliert und einige Teile der Reise sogar fast minutiös, so dass bei mir eine Vielzahl an Bildern im Kopf abliefen von all seinen Zukunftsvisionen.

Gegen Ende nimmt die Geschichte nochmal richtig an Fahrt auf. Das Ende selbst kam dann vielleicht sogar etwas zu abrupt für meinen Geschmack. Das tat dem Leseerlebnis aber dennoch keinen Abbruch.

„Die Zeitmaschine“ von H.G. Wells ist ein großartiges und zeitloses Werk aus den Anfängen der Science Fiction, das auch heute noch zum Nachdenken anregt. Ganz klare Leseempfehlung meinerseits.


Der Autor:

Herbert George Wells, geboren 1866 in Bromley bei London, widmete sich nach einem naturwissenschaftlichen Studium immer mehr dem Schreiben. Er bezeichnete sich selbst als Autor „wissenschaftlich fundierter Abenteuergeschichten“ und führte Phänomene wie Unsichtbarkeit, Zeitreisen und die Invasion der Erde durch Ungeheuer aus dem All in die Literatur ein. Damit gelangte der Gesellschaftssatiriker und Utopist nicht nur zu Weltruhm, sondern gestaltete die Entwicklung der Science fiction entscheidend mit. H. G. Wells starb 1946 in London.

Miss Merkel von David Safier

Miss Merkel – Mord in der Uckermark von David Safier

Vorgelesen von Nana Spier

März 2021

Argon Verlag

ISBN 3839818672

Hörbuch 19,95€*


Inhalt:

Vergesst Miss Marple, hier kommt Miss Merkel!
Angela ist seit sechs Wochen in Rente und mit Mann und Mops in die Uckermark gezogen, genauer gesagt nach Kleinfreudenstadt, gelegen am schönen Dumpfsee. Nach dem turbulenten Leben in Berlin fällt es ihr jedoch schwer, sich auf das beschauliche Landleben einzulassen. Nur zu backen und zu wandern, wird dann doch schnell langweilig.
Als jedoch der Freiherr Philip von Baugenwitz vergiftet und nur mit einer Ritterrüstung bekleidet in einem von innen verriegelten Schlossverlies gefunden wird, erwacht neues Leben in Angela. Endlich wieder ein Problem, das gelöst werden will! Unterstützt von ihrem liebenden Ehemann Achim und dem sanften Bodyguard Mike macht sie sich auf die gefährliche Suche nach dem Mörder.


Meine Meinung:

Ich höre ja eher selten Hörbücher, aber dieses wurde mir von einem Freund empfohlen und da ich schon mehrere Bücher von David Safier gelesen habe, bin ich dieser Empfehlung gefolgt.

Das Cover fand ich ganz lustig und es hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht.

Wie immer schreibt David Safier auch in dieser Geschichte durchaus mit viel Witz, jedoch empfand ich die Charaktere allesamt als etwas flach. Auch der Krimianteil des Buches war für mich leider viel zu vorhersehbar und das Ende wenig überraschend.

Sehr positiv fand ich auf jeden Fall die Sprecherin Nana Spier. Es hat Spaß gemacht, ihr zuzuhören.

Alles in allem ist „Miss Merkel“ ein Buch, das man nicht unbedingt gelesen haben muss… für Zwischendurch ist es aber sehr unterhaltsam.


Der Autor:

David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane erreichten Millionenauflagen. Als Drehbuchautor wurde David Safier unter anderem mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy (dem amerikanischen Fernseh-Oscar) ausgezeichnet. David Safier lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.

Monatsrückblick Juli 2021

Hallo ihr wundervollen Menschen da draußen! ❤

Gelesen

Gesehen

  • Sweet Tooth
  • Love, Death & Robots – Staffel 2
  • Ragnarök – Staffel 2
  • Snowpiercer – Staffel 2

Was war sonst noch

  • Mein Mann und ich haben die zweite Impfung bekommen
  • Ein paar Geocaching Touren gemacht
  • Den Garten meiner Mama auf Vordermann gebracht
  • Unser eigenes Gemüse geerntet
  • Businessplan fertig geschrieben und uns diesbezüglich beim Verein „Alt hilft jung“ beraten lassen

Auszeit von Hannah Lühmann

Auszeit von Hannah Lühmann

172 Seiten

Hanserblau (26.07.2021)

ISBN 3446261958

Gebundene Ausgabe 19,00€*


Inhalt:

„Ich kann immer noch nicht glauben, dass alles so gekommen ist, wie es gekommen ist, dass ich immer noch keine Ahnung habe, was ich will und ob ich etwas will, dass ich immer weiter nur das Gegenteil von allem tue, was gut für mich wäre, das Gegenteil von allem, was ich bräuchte.“
In einer Ferienhütte im Bayerischen Wald trauert Henriette um ihr ungeborenes Kind. Als draußen die Schatten länger werden und die Tage kürzer, bringt ein Freund ungeahntes Unheil mit sich.
Verführerisch und mit schmerzhafter Präzision seziert Hannah Lühmann die Träume und Ängste einer Generation um die dreißig, die alles zu haben scheint, aber der sich das Glück doch immer entzieht.


Meine Meinung:

Das Cover des Buches ist recht schlicht, passt aber durch die dunklen Farben sehr gut zur Geschichte und zur Stimmung des Buches.

Das Buch „Auszeit“ von Hannah Lühmann hat mich allerdings etwas zwiegespalten zurückgelassen. Das erste Drittel fand ich nämlich ziemlich gut, dann liess die Geschichte für mich jedoch stark nach. Es plätschert alles so vor sich hin und leider konnte ich nicht die Entwicklung von Henriette entdecken, die ich mir erhofft hätte.

Anfangs konnte ich mich richtig gut in unsere Protagonistin hineinfühlen und fand sie sehr authentisch. Im Verlauf der Geschichte habe ich aber immer mehr die Verbindung zu ihr verloren. Ihre beste Freundin Paula mochte ich leider nicht so richtig, bei ihr dreht sich scheinbar alles um Yoga, Meditation usw.

Den Schreibstil der Autorin fand ich hingegen wirklich schön, sehr atmosphärisch und bildhaft.

Schade, dass Hannah Lühmann mir nicht so richtig vermitteln konnte, was sie mit ihrem Debütroman aussagen möchte.


Die Autorin:

Hannah Lühmann, geboren 1987, hat Philosophie in Berlin und in Paris studiert.

Sie ist stellvertretende Ressortleiterin im Feuilleton der „Welt“ und „Welt am Sonntag“ und arbeitete unter anderem für die „Süddeutsche Zeitung“, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „Berliner Zeitung“ und „Die Zeit“.

„Auszeit“ ist ihr erster Roman. Hannah Lühmann lebt in Berlin.


Vielen Dank an hanserblau für dieses Leseexemplar.

Die Schlotterbeck Chroniken – Blutige Anfänger

Die Schlotterbeck Chroniken- Blutige Anfänger von Mark Wamsler

341 Seiten

Ueberreuter (19.07.2021)

ISBN 3764151900

Gebundene Ausgabe 14,95€*


Inhalt:


Meine Meinung:

Schon von dem Cover bin ich unglaublich begeistert gewesen, es gibt darauf so viel zu entdecken und die Farben sind richtig toll.

Ebenso positiv hervorzuheben, ist auch die Innengestaltung des Buches mit den niedlichen kleinen Fledermäusen neben den Seitenzahlen und der Zeichung zum Beginn der Kapitel.

Das Buch ist sehr mordern und entspricht den Interessen der jugendlichen Zielgruppe. Es ist eine richtige Abenteuergeschichte… spannend, actionreich und wirklich lustig. Man möchte das Buch kaum aus der hand legen, weil man so mit unserem Protagonisten Julius mitfiebert. Und nicht zu vergessen Flap, diese unheimlich goldige Fledermaus.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und die Schauplätze so detailreich beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann. Am Ende bleiben allerdings einige Fragen zurück, sodass ich mich bereits auf einen Folgeband freue.

Der Schreibstil des Autors ist in leicht verständlicher und bildhafter Sprache, lässt sich flüssig lesen und enthält eine gute Prise Witz, welcher sich besonders in den Dialogen niederschlägt. Toll waren auch Mark Wamslers Wortschöpfungen, wie GraveStation, ForkKnight oder iiih-Mail.

Ein wirklich tolles Jugendbuch voller Abenteuer und Freundschaft, welches aber auch für Erwachsene ein kurzweiliges Lesevergnügen ist. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.


Der Autor:

Mark Wamsler ist 1975 im schwäbischen Mutlangen nahe Schwäbisch Gmünd geboren. Wenn er nicht gerade als Lehrer vor seiner Klasse steht, unterrichtet er ehrenamtlich Jugendliche im Schwertkampf und tritt mit seiner Showkampfgruppe auf. Er wohnt zusammen mit seiner Familie sowie vier Katzen im wilden Süden Deutschlands, wo er sich, inspiriert durch seine Schüler, Geschichten für Kinder und Jugendliche ausdenkt.

Vielen Dank an den Uebereuter Verlag für dieses Leseexemplar!

Freitags Füller #633

Hallo ihr wundervollen Menschen da draußen! ❤

Nach einer kleinen Pause, bin ich heute beim FreitagsFüller von Barbara wieder mit von der Partie.

1.   Das Geräusch unserer schlafenden Hunde, lässt mich zur Ruhe kommen.

2.   Der Geschmack von Erdbeeren… das ist Sommer für mich.

3.   Der Geruch von frischem Kaffee am Morgen. Herrlich!

4.   Der Anblick meines Bücherregals lässt mich in wunderbaren Erinnerungen schwelgen.

5.   Die Lust wieder mehr zu unternehmen, steigt stetig an.

6.   Das Gefühl bei jemandem ganz man selbst sein zu dürfen, macht diesen Menschen unbezahlbar.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich aufs Briefe schreiben, morgen habe ich geplant, Unkraut zu jäten und Sonntag möchte ich heute noch nicht verplanen!

Monatsrückblick Juni 2021

Hallo ihr wundervollen Menschen da draußen! ❤

Die Zeit, sie rennt und schon ist das erste halbe Jahr von 2021 vorbei…

Gelesen

  • 80 Days – Die Farbe der Sehnsucht von Vina Jackson
  • The Taste Of Tears von Mia Kingsley
  • Die Frau im Park von Ella Janek

Gesehen

  • Orange Is The New Black – Staffel 7
  • Shadow & Bone
  • Disclosure: Hollywoods Bild von Transgender
  • Stranger Things – Staffeln 1-3
  • Liebe im Spektrum

Was war sonst noch

  • Dem Zoo Hannover mal wieder einen Besuch abgestattet
  • Mein Mann und ich haben die erste Impfung bekommen
  • Wir waren nach all der Zeit endlich mal wieder bei einem Grillabend mit Freunden

Die Frau im Park von Ella Janek

Die Frau im Park von Ella Janek

303 Seiten

Knaur (01. Juli 2021)

ISBN: 342652743X

Taschenbuch: 10,99€*


Inhalt:

15 Jahre lang hat die ehemalige Schauspielerin Eva Rosenberg alles zurückgestellt, um sich um ihre Tochter Alisa zu kümmern, die seit einem tragischen Unfall im Rollstuhl sitzt. Als Alisa nun in eine WG zieht, nimmt plötzlich Leere ihren Raum in Evas Leben ein. Ihre eigenen Wünsche und Träume hat sie ebenso verloren wie die Nähe zu ihrem Mann Johannes, für den zwischen Mutter und Tochter kaum Platz geblieben war.
Bei langen Spaziergängen im Park, auf denen Eva sich selbst und ihr Leben sucht, lernt sie schließlich Ben kennen. Ihm kann sie von ihren Ängsten ebenso erzählen wie von ihrem heimlichen Traum, mit 49 noch einmal in ihren Beruf als Schauspielerin zurückzukehren. Nur über Johannes und ihre Ehe mag Eva mit Ben nicht sprechen.
Denn da ist noch immer etwas, das sie mit Johannes verbindet – doch ist es stark genug für einen Neuanfang?


Meine Meinung:

Die Covergestaltung gefällt mir ausgesprochen gut, sie passt sowohl zum Buch als auch durch die zarten Farben der Blüten perfekt zur Jahreszeit.

Das erste Kapitel, welches den tragischen Unfall beschreibt und ich bereits als Leseprobe gelesen hatte, fand ich wirklich spannend und toll erzählt. Meine Erwartungen an „Die Frau im Park“ waren dementsprechend hoch und ich erwartete eine Geschichte mit Tiefgang und vielen Emotionen.

Dahingehend hat mich das Buch leider ein wenig enttäuscht, da es im Verlauf der Geschichte deutlich an Spannung abnahm und sich doch eher zu leichter Kost, die sich gut für eine Sommerlektüre eignet, entwickelte. Die Story plätschert halt so vor sich hin und birgt keine großen Überraschungen. So war auch das Ende für mich recht vorhersehbar.

Der Schreibstil von Ella Janek ist leicht verständlich und lässt sich flüssig lesen. Einzig einige Dialoge wirkten doch etwas hakelig.

Alles in allem eine nette, kleine Geschichte für zwischendurch oder den Urlaub.


Die Autorin:

Ella Janek lebt mit ihrer Familie in einem idyllischen Städtchen in Bayern. Unter ihrem Klarnamen schreibt sie erfolgreich heitere Frauenromane. Als Drehbuchautorin für Kino und TV und wurde sie unter anderem mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Sie liebt das Meer und lässt sich dort gerne zu neuen Geschichten inspirieren.


Vielen Dank an vorablesen.de und den Knaur Verlag für dieses Leseexemplar.

Freitags Füller #630

Hallo ihr wundervollen Menschen da draußen! ❤

Es ist schon wieder Zeit für den neuesten FreitagsFüller von Barbara… mal sehen, was sie sich heute für uns ausgedacht hat. 🙂

1.  Die Fußball EM interessiert mich auch in diesem Jahr nicht. WM, EM, Bundesliga… mit Fußball habe ich absolut nichts am Hut.

2. Mein Herz schwankt zwischen lesen und  schreiben. Falls auch diese Lücken auf Fußball abzielen sollten, tut es mir leid, euch enttäuschen zu müssen. *lach*

3.  Mein Lieblingseis ist momentan dunkle Schokolade, aber so wirklich festgelegt bin ich da eigentlich nicht. Ich probiere auch gerne mal neue Eissorten aus.

4.  My Life As Mella ,so würde mein Leben als Fernsehserie heißen. Wenig überraschend, wenn man sich den Titel meines Blogs ansieht.

5.   Du merkst, dass du alt wirst, wenn plötzlich alle Knochen knacken. 😉

6.   Wer bekommt nicht gerne eine gute Nachricht.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine ausgiebige Dusche, morgen habe ich geplant, zu meiner Mutter zu fahren und Sonntag möchte ich einfach nur entspannt im Garten verbringen!