Bittersweet Dominance von Mia Kingsley

Bittersweet Dominance von [Kingsley, Mia]
Titel: Bittersweet Dominance
Autor: Mia Kingsley
Seiten: 103
eBook
Preis: 0,99€

Inhalt:

Shane: Ihr Bruder hat uns beauftragt, sie zu beschützen – nur ist Ryanne der Meinung, unseren Schutz nicht zu benötigen. Ich weiß nicht, ob ich sie lieber erwürgen oder küssen möchte, damit sie ihr vorlautes Mundwerk hält …

Brann: Ryanne stellt meine Geduld auf eine harte Probe. Eigentlich halte ich mich immer an das Motto »Erst die Arbeit, dann das Vergnügen«, aber Ryanne bettelt förmlich um eine Lektion. Außerdem merke ich, wie Shane sie ansieht. Ich wäre eifersüchtig, wenn ich nicht wüsste, dass wir stets brüderlich teilen …

Ryanne: Zwei Männer – doppelter Ärger oder doppelter Spaß?

Meine Meinung:

Auch von dieser Geschichte war ich von der ersten Seite an wieder total angefixt. Und wieder habe ich sie innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Ich finde den flüssigen und spritzigen Schreibstil von Mia Kingsley einfach toll.

Wie schon beim Vorgänger Bittersweet Discipline wird auch hier die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der drei Hauptdarsteller erzählt, welche ich alle drei äußerst sympathisch fand. Besonders gut gefallen hat mir jedoch Ryanne, weil sie absolut nicht „typisch Mädchen“ ist. Vor allem ihre kleinen Wortgefechte mit Shane und Brann habe ich geliebt…

Düster und erotisch, aber leider viel zu schnell vorbei… ich hätte gerne mehr von dem Dreiergespann gelesen.

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Bittersweet Discipline von Mia Kingsley

Bittersweet Discipline von [Kingsley, Mia]

Titel: Bittersweet Discipline
Autor: Mia Kingsley
Seiten: 99
eBook
Preis: 0,99€

Inhalt:

Ethan
Es ist mir scheißegal, dass Alexa – oder wie auch immer sie heißt – behauptet, seit anderthalb Jahren für mich zu arbeiten. An die Kurven und den Arsch könnte ich mich ganz sicher erinnern. Ich weiß nicht, wie oft sie mit der Nummer schon durchgekommen ist, aber bei mir wird sie es nicht schaffen. Ich habe andere Pläne für Alexa Caine.

Alexa
Seit sieben Jahren raube ich mit meinen Komplizinnen reiche Firmen aus. Bisher ist immer alles glatt gegangen. Rein, Geld erbeuten, wieder raus. Niemand wird verletzt.
Bis jetzt. Ethan Cohen hat unseren Trickbetrug durchschaut – und schlimmer noch: Er droht damit, mich der Polizei zu übergeben, wenn ich mich weigere, die Schulden in seinem Schlafzimmer abzuarbeiten.
Als seine Sexsklavin.
Das kann er nicht ernst meinen. Oder?

Meine Meinung:

Schon lange wollte ich mal ein Buch von Mia Kingsley lesen… aber mit welchem anfangen? Für Bittersweet Discipline habe ich mich aufgrund des tollen Covers entschieden.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Ethan und Alexa erzählt, so dass man als Leser die Gedanken und Gefühle beider Protagonisten sehr schön mitbekommt.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, sie verwendet eine sehr deutliche Sprache und bildliche Beschreibungen, wodurch ich in kürzester Zeit in den Bann ihrer Geschichte gezogen wurde.

Die Story ist von Anfang bis Ende spannend und fesselnd. Ich „musste“ das Buch einfach in einem Rutsch durchlesen.

Ein wirklich kurzweiliger und authentischer Ausflug in Dark Romance – Gefilde.

Meine Lesestatistik für das Jahr 2016

lesestatistikGelesene Bücher: 32
Bücher pro Monat: 2,6
Gelesene Seiten: 11507
Seiten pro Monat: 959
Seiten pro Tag: 31,5
Durchschnittliche Bewertung: 4,06 Sterne

Januar

  • Passagier 23 von Sebastian Fitzek  – 426 S.  ★★★★★
  • Trigger von Wulf Dorn – 427 S.  ★★★★☆
  • Zerrissen zwischen Extremen von Dr. Jerold J. Kreisman – 408 S. ★★★★☆
  • Sie nannten mich Es von Dave Pelzer – 156 S. ★★★☆☆

Februar

  • Mitosis von Brandon Sanderson – 35 S. ★★★★☆
  • Jenseits der Finsterbachbrücke von Antonia Michaelis – 349 S. ★★★★☆
  • Lizenz zum Essen von Gunter Frank – 332 S. ★★★★☆
  • Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes – 520 S. ★★★★★

März

  • Fuck your friends von Sophie Andresky – 253 S. ★★★★☆

April

  • Saeculum von Ursula Poznanski – 493 S. ★★★★☆

Mai

  • Die Wunschliste von Jill Smolinski – 408 S. ★★☆☆☆
  • Die Straße von Cormac McCarthy – 253 S. ★★★★☆
  • Firefight von Brandon Sanderson – 458 S. ★★★★☆

Juni

….Leseflaute….

Juli

  • Peter Pan von J. M. Barrie – 213 S. ★★★★☆
  • Percy Jackson: Der Fluch des Titanen von Rick Rioardan – 368 S. ★★★★☆
  • Wir können alles sein, Baby von Julia Engelmann – 91 S. ★★★★★
  • Dancing Jax – Auftakt von Robin Jarvis – 544 S. ★★★★★

August

  • Fangirl von Rainbow Rowell – 448 S. ★★★★☆

September

  • Lichtblaue Sommernächte von Emily Bold – 380 S. ★★★★☆
  • Fledermausland von Oliver Dierssen – 447 S. ★★★☆☆
  • Das Wörterbuch der Liebenden von David Levithan – 212 S. ★★★★☆
  • Die Tochter der Tryll: Verborgen von Amanda Hocking – 304 S. ★★★★☆

Oktober

  • Die Tochter der Tryll: Entzweit von Amanda Hocking – 343 S. ★★★★★
  • Die Tochter der Tryll: Vereint von Amanda Hocking – 345 S. ★★★★☆
  • Return Man von V. M. Zito – 544 S. ★★★★★
  • Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs – 410 S. ★★★★★

November

  • Die Stadt der besonderen Kinder von Ransom Riggs – 480 S. ★★★★★
  • Mythos Diät vom Tim Spector – 416 S. ★★★★☆
  • Der Nachtwandler von Sebastian Fitzek – 320 S. ★★★★☆

Dezember

  • Sarg niemals nie von Dan Wells – 320 S. ★★★☆☆
  • Der Schatten des Chamäleons von Minette Walters – 448 S. ★★★☆☆
  • Simplify your love von Marion & Werner Küstenmacher – 356 S. ★★★★☆

 

 

Mythos Diät von Tim Spector

mythos diät

Titel: Mythos Diät: Was wir wirklich über gesunde Ernährung wissen
Autor: Tim Spector
Seiten: 416
Verlag: Berlin Verlag
Erschienen: Februar 2016
Einband: Hardcover
Preis: 24,00€

Inhalt:

Wieso nimmt der eine zu und ein anderer, der das Gleiche isst, verliert sogar Gewicht? Die Gene sind nur ein Teil der Antwort. Ebenso wichtig ist unsere individuell verschiedene Darmflora, deren Mikroben vor Krankheiten und Gewichtzunahme schützen – wenn wir ihre Vielfalt fördern und nicht durch falsche Diäten zerstören. Auf der Grundlage neuester genwissenschaftlicher Erkenntnisse erklärt Tim Spector, was wir praktisch tun können, um unseren Mikroben-Garten zu pflegen – und so schlank und gesund zu sein, ohne verzichten zu müssen. Lebendig und spannend erzählt der renommierte Professor für Genetische Epidemiologie vom Londoner King’s College von überraschenden Fallbeispielen und seiner bahnbrechenden Forschung mit über 10 000 Zwillingen. Für ein Fast-Food-Experiment stellte sich sein eigener Sohn zur Verfügung. Selbst für Leser, die schon alles über Ernährung zu wissen glauben, wird Tim Spectors Anti-Diätbuch so zur fesselnden Lektüre.

Meine Meinung:

Seit etwa einem halben Jahr beschäftige ich mich relativ intensiv mit dem Thema Ernährung und so bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden.

Tim Spector räumt in Mythos Diät gründlich auf mit all den Widersprüchen der fast täglich neu erscheinenden Ernährungstipps und Diäten und den damit entstehenden Verwirrungen. Er verbindet wissenschaftliche Studien mit vielen Beispielen und so hatte das Buch neben dem Wissensfaktor auch einen hohen Unterhaltungswert.

Der Schreibstil ist leicht verständlich, flüssig zu lesen und dank einiger kleiner Witzeleien auch sehr unterhaltsam.

Es ist definitiv kein Buch, das man einfach so in einem Rutsch wegliest, aber für Leute, die sich für Ernährung interessieren eine ganz klare Empfehlung.

Die Geschichte der Einsamkeit von John Boyne

Titel: Die Geschichte der Einsamkeit
Autor: John Boyne
Verlag: Piper
Seiten: 416
Erschienen im Oktober 2015
Preis: 16,99€

Klappentext:
Odran Yates kommt 1972 an das renommierte Dubliner »Clonliffe Seminary«, um Priester zu werden. Voller Hingabe widmet er sich seinen Studien. Er kann es kaum erwarten, endlich Gutes zu tun. Vierzig Jahre später ist sein Vertrauen in die katholische Kirche jedoch zutiefst erschüttert. Waren Priester jahrzehntelang unanfechtbare Respektspersonen und wurden von der irischen Bevölkerung verehrt, schlägt ihnen jetzt nur noch Verachtung entgegen. Odran muss dabei zusehen, wie alte Freunde zu recht vor Gericht stehen, wie einstige Würdenträger verurteilt werden und ins Gefängnis kommen. Odran ist erschüttert und zieht sich zurück – aus Angst vor den missbilligenden Blicken seiner Umwelt. Erst als bei einem Familientreffen alte Wunden aufgerissen werden, sieht er sich gezwungen, sich den Ereignissen zu stellen und seine Komplizenschaft zu erkennen.

Meine Meinung:
Erzählt wird die Geschichte aus Sicht des katholischen Priesters Odran Yates. Die Handlung springt kapitelweise in der Zeit hin und her, wird also nicht chronologisch erzählt, was ich anfangs etwas schwierig zu lesen fand und einiges an Konzentration erforderte. Nach einigen Kapiteln habe ich mich dann aber ganz gut eingefunden.

Der Schreibstil ist typisch John Boyne. Sehr bildhaft und atmosphärisch. Er bringt eine sehr deprimierende und teils auch erschütternde Grundstimmung in diesem Buch rüber. Außerdem ist dieser Raum sehr viel mehr in der Realität beheimatet als die Bücher, die ich bisher von diesem Autor gelesen habe.

Der Charakter des Protagonisten Odran Yates ist wirklich gut portraitiert und ich hatte das Gefühl, er könnte durchaus auch für einige seiner realen Kollegen stehen. Er ist glaubhaft und seine Handlungen nachvollziehbar.

Das Thema dieses Buches ist brisant, sicherlich schwer verdaulich und regt definitiv zum Nachdenken an. Der Roman hat einige Längen, zieht sich an einigen Stellen sehr, dennoch empfand ich dieses Buch als sehr lesenwert und kann es definitiv weiterempfehlen.

 

 

Trigger von Wulf Dorn

Titel: Trigger
Autor: Wulf Dorn
Seiten: 432
Verlag: Heyne
Erschienen: Oktober 2009
Einband: Taschenbuch
Preis: 9,99€

Klappentext:

Der Fall einer misshandelten Patientin wird für die Psychiaterin Ellen Roth zum Alptraum: Die Frau behauptet, vom Schwarzen Mann verfolgt zu werden. Kurz darauf verschwindet sie spurlos. Bei ihren Nachforschungen wird auch Ellen zum Ziel des Unbekannten. Er zwingt sie zu einer makaberen Schnitzeljagd um ihr Leben und um das ihrer Patientin. Für Ellen beginnt ein verzweifelter Kampf, bei dem sie niemandem mehr trauen kann. Immer tiefer gerät die Psychiaterin in ein Labyrinth aus Angst, Gewalt und Paranoia. Und das Ultimatum läuft …

Meine Meinung:

Schon lange wollte ich mal ein Buch von Wulf Dorn lesen und so habe ich mich für seinen Debütroman entschieden.

Dieses Buch bringt alles mit, was ein Psychothriller für mich haben muss und wird den lobenden Worten von Autoren wie Fitzek oder Eschbach, die bereits auf dem Umschlag prangen, durchaus gerecht.

Schon alleine den Schauplatz dieses Romans, eine psychiatrische Klinik, finde ich außerordentlich spannend, auch wenn das Rad damit sicherlich nicht neu erfunden wurde. Der Autor schafft es aber mit seinen Worten, die Orte und Handlungen bildlich vor mein inneres Auge zu zaubern und die Charaktere lebendig wirken zu lassen. Vor allem die Protagonistin Ellen wird sehr ausführlich beschrieben, man erfährt viele ihrer Gedanken und ihre inneren Dialoge, wodurch man das Gefühl bekommt, sie recht gut zu kennen. Der Schreibstil konnte mich wirklich begeistern und das Buch wurde, meines Erachtens, unglaublich gut recherchiert.

Sehr gut finde ich auch die Spannungskurve, die Wulf Dorn hier aufbaut. Schon zu Beginn der Geschichte kommen einige fragen auf, die ich unbedingt beantwortet haben wollte und somit in jeder freien Minute weitergelesen habe. Außerdem gibt es einige Wendungen, die ich absolut nicht vorhergesehen habe.

Ein paar wenige Stellen im Buch empfand ich zwar als etwas langatmig, aber unterm Strich ist Trigger ein gelungenes Debüt und macht Lust auf die anderen Bücher von Wulf Dorn.

Der Prügelknabe von Charlie Huston


Titel: Der Prügelknabe
Reihe: Die Hank-Thompson-Trilogie
Autor: Charlie Huston
Seiten: 368
Verlag: Heyne
Erschienen im Juni 2004
Preis: 13,99€ (gesamte Trilogie in einem Band)

Klappentext:
Hank Thompson wohnt alleine in New York, arbeitet als Barkeeper in der Lower East Side und wird eines Abends in der Bar übel verprügelt. Warum, weiß er zunächst nicht. Zum Arzt geht er in erster Linie wegen seiner Fußschmerzen, doch als plötzlich Blut aus der Hose tropft und im Urin auftaucht, ist eine Niere fällig. Alkohol und Schläge haben sie vernichtet. Eigentlich soll er sich jetzt von der Nierenoperation erholen, doch plötzlich tauchen erneut diese merkwürdigen Schlägertypen auf. Allmählich dämmert es Hank, dass dies etwas mit seinem Nachbarn Russ zu tun haben muss. Russ stand vor ein paar Tagen abends mit einem Haustierkäfig vor seiner Wohnungstür. Er müsse dringend weg, sein Vater läge im Sterben. Ob er wohl ein paar Tage auf die Katze aufpassen könne. Kein Problem! Was Hank nicht weiß – in dem Käfig befindet sich nicht bloß eine Katze namens Bud, sondern auch ein Schlüssel, hinter dem einige höchst obskure Gestalten her sind, und für den sie auch über Leichen gehen. Und so befindet sich Hank statt zur Erholung im Bett ganz schnell auf einer Odyssee durch den New Yorker Großstadtdschungel, gejagt von Gangstern und korrupten Polizisten, an die sich der Leser noch lange Zeit erinnern wird.

Meine Meinung:
Eigentlich bin ich ja immer erstmal skeptisch, wenn irgendetwas in Richtung „Kult“ auf dem Buch vermerkt ist, aber da mich das Cover ziemlich angesprochen hat, habe ich dem Buch eine Chance gegeben. Und ich habe es definitiv nicht bereut. Wow, was für ein packender Thriller!

Der Protagonist Hank war mir gleich sympathisch. Er ist irgendwie ein total cooler Loser-Held, der in jedes Fettnäpfchen tritt und das Unglück nur so anzieht. Eigentlich nicht so sonderlich originell die Idee, aber in „Der Prügelknabe“ super umgesetzt und genau mein Fall. Toll fand ich auch Hanks Entwicklung im Laufe der Geschichte.

Charlie Huston ist es mit seinem Auftakt zur Hank Thompson Trilogie gelungen, mich mit seinem Schreibstil mit nach New York zu nehmen und mich ab den ersten Seiten an das Buch zu fesseln. Dieses Buch ist actionreich, spannend und skuril, gewürzt mit einer ordentlichen Prise Humor und Sarkasmus.

„Der Prügelknabe“ ist sicherlich nichts für Jedermann, aber mich hat es unglaublich gut unterhalten und ich bin gespannt auf den zweiten Teil.