Der Ghostwriter von Cecelia Ahern

Der Ghostwriter von Cecelia Ahern

158 Seiten

Fischer Verlag (Dezember 2015)

ISBN 3596196051

Taschenbuch 8,99€*


Inhalt:

Herman Banks hat es vom armen Farmersjungen zum Multimillionär gebracht. Nur ein Wunsch treibt ihn noch um: Er möchte ein Buch schreiben, den großen, vollendeten Roman – und bezieht deshalb mit seiner jungen Frau das abgelegene Anwesen eines verstorbenen Autors in Südengland. Doch statt Inspiration zu finden, gerät Herman in eine mächtige Schreibblockade. Bis er im Zimmer mit der Kollektion alter Schreibmaschinen etwas Unheimliches vorfindet …


Meine Meinung:

Nachdem ich schon einige Bücher von Cecelia Ahern gelesen habe, habe ich mich nun auch mal an diesen Kurzroman herangewagt.

Der Schreibstil konnte mich auch hier, wie ich es von der Autorin gewohnt bin, überzeugen. Das war dann für mich aber auch schon fast das Positive an diesem Buch.

Von der Geschichte bin ich ziemlich enttäuscht. Das Ganze liest sich ein bisschen wie ein recht lahmer Horrorroman und auch das Ende sprüht nicht gerade vor Fantasie und war sehr vorhersehbar. Mit den Charakteren bin ich auch nicht wirklich warm geworden… sie sind mir viel zu klischeebehaftet gewesen.

Schade, aber ich hoffe auf mein nächstes Cecelia Ahern Buch.


Die Autorin:

Cecelia Ahern erzählt Geschichten, die unvergleichlich inspirieren und berühren. Sie ist eine der erfolgreichsten Autorinnen der Welt und vielseitig wie wenige andere, schreibt zeitgenössische Romane, Novellen, Storys, Jugendbücher, TV-Konzepte und Theaterstücke. Für ihre Werke wurde sie vielfach ausgezeichnet. Ihre Romane wurden fürs Kino oder fürs Fernsehen verfilmt, zum Beispiel »P.S. Ich liebe Dich« mit Hilary Swank und »Für immer vielleicht« mit Lily Collins. Cecelia Ahern ist Jahrgang 1981, hat Journalistik und Medienkommunikation studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Norden von Dublin.

Aktueller SuB

Hallo ihr wundervollen Menschen da draußen! ❤

Da ich in den letzten Tagen ein paar Bücher von meinem SuB aussortiert habe, könnte ich ja mal wieder meinen aktuellen Überblick über meine ungelesenen Bücher festhalten.

  1. Mötley Crüe: The Dirt
  2. Das Perlenmädchen – Barbara Wood
  3. Shadow Falls Camp: Geboren um Mitternacht – C. C. Hunter
  4. Tödliche Wut – Linda Castillo
  5. Sohn der Dunkelheit – J. R. Ward
  6. Auris – Vincent Kliesch
  7. Noir – Jenny-Mai Nuyen
  8. Verwesung – Simon Beckett
  9. Leichenblässe – Simon Beckett
  10. Kalte Asche – Simon Beckett
  11. Gretchen – einzlkind
  12. Der Schwarm – Frank Schätzing
  13. Krieg und Frieden – Leo Tolstoi
  14. Die Rebellin – Trudi Canavan
  15. Die Novizin – Trudi Canavan
  16. Die Meisterin – Trudi Canavan
  17. Grün wie die Hoffnung – Nora Roberts
  18. Blau wie das Glück – Nora Roberts
  19. Rot wie die Liebe – Nora Roberts
  20. Jane Eyre – Charlotte Bronte
  21. Sturm durch die Finsternis – CJ Roberts
  22. Sturmnacht – Jim Butcher
  1. Lessons in Lack – Nora Schwarz
  2. Kein Land für alte Männer – Cormac McCarthy
  3. Mein ist die Stunde der Nacht – Mary Higgins Clark
  4. Weil deine Augen ihn nicht sehen – Mary Higgins Clark
  5. Versuchung: Unter dem Vampirmond – Amanda Hocking
  6. Die Jäger der Nacht – Andrew Fukuda
  7. Clockwork Angel – Cassandra Clare
  8. Clockwork Prince – Cassandra Clare
  9. Clockwork Princess – Cassandra Clare
  10. Die Säulen der Erde – Ken Follett
  11. Fire after dark: Dunkle Sehnsucht – Sadie Matthews
  12. Fire after dark: Tiefes Begehren – Sadie Matthews
  13. Fire after dark: Gefährliche erfüllung – Sadie Matthews
  14. Nachtmahr – Anne Rice
  15. Tanz, Püppchen, tanz – Joy Fielding
  16. Was ich noch sagen wollte – Helmut Schmidt
  17. Maikäfer können am längsten – Andreas Kieling
  18. 80 Days: Die Farbe der Liebe – Vina Jackson
  19. This is a call – Paul Brannigan
  20. Die letzte Spur – Charlotte Link
  21. Witwe für ein Jahr – John Irving
  22. Beowulf
  23. Bluternte – Sharon Bolton
  24. Feuerbraut – Iny Lorentz
  25. Die Blutschule – Max Rohde
  26. Eine Handvoll Worte – Jojo Moyes

Die Zeitmaschine von H. G. Wells

Die Zeitmaschine von H. G. Wells

144 Seiten

Anaconda Verlag (Januar 2017)

ISBN 3730604759

Gebundene Ausgabe 3,95€*


Inhalt:

Ungläubig staunen die Gäste des genialen Tüftlers über das, was er ihnen berichtet: Mit einer Zeitmaschine sei er achthunderttausend Jahre in die Zukunft gereist. Und dann erzählt er vom Leben zweier Gattungen dort, den kindlichen Eloi und den garstigen Morlocks, die unter der Erde hausen, unterdrückt vom Herrenvolk oben im Grünen. Oder ist es gar nicht so, sondern ganz anders? Fieberhaft lauscht der Besuch, während der Zeitreisende die ganze Wahrheit enthüllt. Mit H. G. Wells‘ ‚Zeitmaschine‘ reist der Leser in eine fantastische Utopie von der Zukunft der Menschheit.


Meine Meinung:

Mal wieder ein Buch aus der Reihe „Große Klassiker zum kleinen Preis“ aus dem Ananconda Verlag. In der Regel komme ich mit der Übersetzung dort immer ziemlich gut zurecht und so war es auch bei „Die Zeitmaschine“… Es ließ sich gut und flüssig lesen.

Zum Beginn des Buches wird uns die Geschichte von einem Erzähler wiedergegeben, der selbst dem Bericht des Zeitreisenden lauscht. Im weiteren Verlauf folgen wir aber dem Zeitreisenden selbst (Ich-Erzählung), was ich ziemlich spannend fand.

Der Autor beschreibt viele Dinge sehr detailliert und einige Teile der Reise sogar fast minutiös, so dass bei mir eine Vielzahl an Bildern im Kopf abliefen von all seinen Zukunftsvisionen.

Gegen Ende nimmt die Geschichte nochmal richtig an Fahrt auf. Das Ende selbst kam dann vielleicht sogar etwas zu abrupt für meinen Geschmack. Das tat dem Leseerlebnis aber dennoch keinen Abbruch.

„Die Zeitmaschine“ von H.G. Wells ist ein großartiges und zeitloses Werk aus den Anfängen der Science Fiction, das auch heute noch zum Nachdenken anregt. Ganz klare Leseempfehlung meinerseits.


Der Autor:

Herbert George Wells, geboren 1866 in Bromley bei London, widmete sich nach einem naturwissenschaftlichen Studium immer mehr dem Schreiben. Er bezeichnete sich selbst als Autor „wissenschaftlich fundierter Abenteuergeschichten“ und führte Phänomene wie Unsichtbarkeit, Zeitreisen und die Invasion der Erde durch Ungeheuer aus dem All in die Literatur ein. Damit gelangte der Gesellschaftssatiriker und Utopist nicht nur zu Weltruhm, sondern gestaltete die Entwicklung der Science fiction entscheidend mit. H. G. Wells starb 1946 in London.

Miss Merkel von David Safier

Miss Merkel – Mord in der Uckermark von David Safier

Vorgelesen von Nana Spier

März 2021

Argon Verlag

ISBN 3839818672

Hörbuch 19,95€*


Inhalt:

Vergesst Miss Marple, hier kommt Miss Merkel!
Angela ist seit sechs Wochen in Rente und mit Mann und Mops in die Uckermark gezogen, genauer gesagt nach Kleinfreudenstadt, gelegen am schönen Dumpfsee. Nach dem turbulenten Leben in Berlin fällt es ihr jedoch schwer, sich auf das beschauliche Landleben einzulassen. Nur zu backen und zu wandern, wird dann doch schnell langweilig.
Als jedoch der Freiherr Philip von Baugenwitz vergiftet und nur mit einer Ritterrüstung bekleidet in einem von innen verriegelten Schlossverlies gefunden wird, erwacht neues Leben in Angela. Endlich wieder ein Problem, das gelöst werden will! Unterstützt von ihrem liebenden Ehemann Achim und dem sanften Bodyguard Mike macht sie sich auf die gefährliche Suche nach dem Mörder.


Meine Meinung:

Ich höre ja eher selten Hörbücher, aber dieses wurde mir von einem Freund empfohlen und da ich schon mehrere Bücher von David Safier gelesen habe, bin ich dieser Empfehlung gefolgt.

Das Cover fand ich ganz lustig und es hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht.

Wie immer schreibt David Safier auch in dieser Geschichte durchaus mit viel Witz, jedoch empfand ich die Charaktere allesamt als etwas flach. Auch der Krimianteil des Buches war für mich leider viel zu vorhersehbar und das Ende wenig überraschend.

Sehr positiv fand ich auf jeden Fall die Sprecherin Nana Spier. Es hat Spaß gemacht, ihr zuzuhören.

Alles in allem ist „Miss Merkel“ ein Buch, das man nicht unbedingt gelesen haben muss… für Zwischendurch ist es aber sehr unterhaltsam.


Der Autor:

David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane erreichten Millionenauflagen. Als Drehbuchautor wurde David Safier unter anderem mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy (dem amerikanischen Fernseh-Oscar) ausgezeichnet. David Safier lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.

Auszeit von Hannah Lühmann

Auszeit von Hannah Lühmann

172 Seiten

Hanserblau (26.07.2021)

ISBN 3446261958

Gebundene Ausgabe 19,00€*


Inhalt:

„Ich kann immer noch nicht glauben, dass alles so gekommen ist, wie es gekommen ist, dass ich immer noch keine Ahnung habe, was ich will und ob ich etwas will, dass ich immer weiter nur das Gegenteil von allem tue, was gut für mich wäre, das Gegenteil von allem, was ich bräuchte.“
In einer Ferienhütte im Bayerischen Wald trauert Henriette um ihr ungeborenes Kind. Als draußen die Schatten länger werden und die Tage kürzer, bringt ein Freund ungeahntes Unheil mit sich.
Verführerisch und mit schmerzhafter Präzision seziert Hannah Lühmann die Träume und Ängste einer Generation um die dreißig, die alles zu haben scheint, aber der sich das Glück doch immer entzieht.


Meine Meinung:

Das Cover des Buches ist recht schlicht, passt aber durch die dunklen Farben sehr gut zur Geschichte und zur Stimmung des Buches.

Das Buch „Auszeit“ von Hannah Lühmann hat mich allerdings etwas zwiegespalten zurückgelassen. Das erste Drittel fand ich nämlich ziemlich gut, dann liess die Geschichte für mich jedoch stark nach. Es plätschert alles so vor sich hin und leider konnte ich nicht die Entwicklung von Henriette entdecken, die ich mir erhofft hätte.

Anfangs konnte ich mich richtig gut in unsere Protagonistin hineinfühlen und fand sie sehr authentisch. Im Verlauf der Geschichte habe ich aber immer mehr die Verbindung zu ihr verloren. Ihre beste Freundin Paula mochte ich leider nicht so richtig, bei ihr dreht sich scheinbar alles um Yoga, Meditation usw.

Den Schreibstil der Autorin fand ich hingegen wirklich schön, sehr atmosphärisch und bildhaft.

Schade, dass Hannah Lühmann mir nicht so richtig vermitteln konnte, was sie mit ihrem Debütroman aussagen möchte.


Die Autorin:

Hannah Lühmann, geboren 1987, hat Philosophie in Berlin und in Paris studiert.

Sie ist stellvertretende Ressortleiterin im Feuilleton der „Welt“ und „Welt am Sonntag“ und arbeitete unter anderem für die „Süddeutsche Zeitung“, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „Berliner Zeitung“ und „Die Zeit“.

„Auszeit“ ist ihr erster Roman. Hannah Lühmann lebt in Berlin.


Vielen Dank an hanserblau für dieses Leseexemplar.

Die Schlotterbeck Chroniken – Blutige Anfänger

Die Schlotterbeck Chroniken- Blutige Anfänger von Mark Wamsler

341 Seiten

Ueberreuter (19.07.2021)

ISBN 3764151900

Gebundene Ausgabe 14,95€*


Inhalt:


Meine Meinung:

Schon von dem Cover bin ich unglaublich begeistert gewesen, es gibt darauf so viel zu entdecken und die Farben sind richtig toll.

Ebenso positiv hervorzuheben, ist auch die Innengestaltung des Buches mit den niedlichen kleinen Fledermäusen neben den Seitenzahlen und der Zeichung zum Beginn der Kapitel.

Das Buch ist sehr mordern und entspricht den Interessen der jugendlichen Zielgruppe. Es ist eine richtige Abenteuergeschichte… spannend, actionreich und wirklich lustig. Man möchte das Buch kaum aus der hand legen, weil man so mit unserem Protagonisten Julius mitfiebert. Und nicht zu vergessen Flap, diese unheimlich goldige Fledermaus.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und die Schauplätze so detailreich beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann. Am Ende bleiben allerdings einige Fragen zurück, sodass ich mich bereits auf einen Folgeband freue.

Der Schreibstil des Autors ist in leicht verständlicher und bildhafter Sprache, lässt sich flüssig lesen und enthält eine gute Prise Witz, welcher sich besonders in den Dialogen niederschlägt. Toll waren auch Mark Wamslers Wortschöpfungen, wie GraveStation, ForkKnight oder iiih-Mail.

Ein wirklich tolles Jugendbuch voller Abenteuer und Freundschaft, welches aber auch für Erwachsene ein kurzweiliges Lesevergnügen ist. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.


Der Autor:

Mark Wamsler ist 1975 im schwäbischen Mutlangen nahe Schwäbisch Gmünd geboren. Wenn er nicht gerade als Lehrer vor seiner Klasse steht, unterrichtet er ehrenamtlich Jugendliche im Schwertkampf und tritt mit seiner Showkampfgruppe auf. Er wohnt zusammen mit seiner Familie sowie vier Katzen im wilden Süden Deutschlands, wo er sich, inspiriert durch seine Schüler, Geschichten für Kinder und Jugendliche ausdenkt.

Vielen Dank an den Uebereuter Verlag für dieses Leseexemplar!

Die Frau im Park von Ella Janek

Die Frau im Park von Ella Janek

303 Seiten

Knaur (01. Juli 2021)

ISBN: 342652743X

Taschenbuch: 10,99€*


Inhalt:

15 Jahre lang hat die ehemalige Schauspielerin Eva Rosenberg alles zurückgestellt, um sich um ihre Tochter Alisa zu kümmern, die seit einem tragischen Unfall im Rollstuhl sitzt. Als Alisa nun in eine WG zieht, nimmt plötzlich Leere ihren Raum in Evas Leben ein. Ihre eigenen Wünsche und Träume hat sie ebenso verloren wie die Nähe zu ihrem Mann Johannes, für den zwischen Mutter und Tochter kaum Platz geblieben war.
Bei langen Spaziergängen im Park, auf denen Eva sich selbst und ihr Leben sucht, lernt sie schließlich Ben kennen. Ihm kann sie von ihren Ängsten ebenso erzählen wie von ihrem heimlichen Traum, mit 49 noch einmal in ihren Beruf als Schauspielerin zurückzukehren. Nur über Johannes und ihre Ehe mag Eva mit Ben nicht sprechen.
Denn da ist noch immer etwas, das sie mit Johannes verbindet – doch ist es stark genug für einen Neuanfang?


Meine Meinung:

Die Covergestaltung gefällt mir ausgesprochen gut, sie passt sowohl zum Buch als auch durch die zarten Farben der Blüten perfekt zur Jahreszeit.

Das erste Kapitel, welches den tragischen Unfall beschreibt und ich bereits als Leseprobe gelesen hatte, fand ich wirklich spannend und toll erzählt. Meine Erwartungen an „Die Frau im Park“ waren dementsprechend hoch und ich erwartete eine Geschichte mit Tiefgang und vielen Emotionen.

Dahingehend hat mich das Buch leider ein wenig enttäuscht, da es im Verlauf der Geschichte deutlich an Spannung abnahm und sich doch eher zu leichter Kost, die sich gut für eine Sommerlektüre eignet, entwickelte. Die Story plätschert halt so vor sich hin und birgt keine großen Überraschungen. So war auch das Ende für mich recht vorhersehbar.

Der Schreibstil von Ella Janek ist leicht verständlich und lässt sich flüssig lesen. Einzig einige Dialoge wirkten doch etwas hakelig.

Alles in allem eine nette, kleine Geschichte für zwischendurch oder den Urlaub.


Die Autorin:

Ella Janek lebt mit ihrer Familie in einem idyllischen Städtchen in Bayern. Unter ihrem Klarnamen schreibt sie erfolgreich heitere Frauenromane. Als Drehbuchautorin für Kino und TV und wurde sie unter anderem mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Sie liebt das Meer und lässt sich dort gerne zu neuen Geschichten inspirieren.


Vielen Dank an vorablesen.de und den Knaur Verlag für dieses Leseexemplar.

Die Tochter der Tryll – Verborgen

Die Tochter der Tryll von Amanda Hocking

Band 1 von 3: Verborgen

304 Seiten

cbt (August 2012)

EAN 9783641080037

eBook 9,99€*


Inhalt:

Wendy Everly lebt ein Leben als Außenseiterin, bis Finn sie in die Welt der Tryll entführt. Endlich versteht Wendy, wer sie wirklich ist. Doch das magische Reich der Tryll ist tief entzweit. Nur Wendy ist mächtig genug, das Volk zu einen – wenn sie bereit ist, alles zu opfern …
Als Wendy Everly sechs Jahre alt war, versuchte ihre Mutter, sie umzubringen: Sie sei ein Monster. Elf Jahre später entdeckt Wendy, dass ihre Mutter recht gehabt haben könnte, als der geheimnisvolle Finn sie aufsucht. Finn ist ein Gesandter der Tryll – magisch begabte Wesen, die in ihrem Äußeren Menschen gleichen, aber nach eigenen Gesetzen leben. Wendy begreift, dass ihr Leben eine Lüge war: Sie selbst ist eine Tryll – und nicht nur irgendeine. Sie ist die Tochter der mächtigen Königin Elora. Bald steckt Wendy mitten in einer gefährlichen Intrige – um den Thron und um ihr Herz …


Meine Meinung:

Das Cover von „Verborgen“, aber auch die Cover der beiden Folgebände haben quasi sofort „Lies mich“ geschrien, als ich die Trilogie in unserem Bücherschrank entdeckte. An sich finde ich es fast schon ein wenig kitschig, aber die knallige Farbe hat sofort meine Neugier geweckt und der Klappentext konnte mich dann vollends überzeugen.

Gleich zu Beginn des Buches wird man die schockierende Szene geschmissen, in der Wendys Mutter versucht sie umzubringen und wir lernen dann zunächst Wendy näher kennen.

Ein wenig vorhersehbar ist Wendys Geschichte anfangs schon: Sie ist die klassische Außenseiterin, sie wusste schon immer, dass sie irgendwie anders ist und lernt dann einen Jungen (Finn) kennen, der ihre Welt auf den Kopf stellt… Unsere beiden Hauptfiguren waren mir direkt sympathisch und auch die Nebencharaktere sind sehr lebendig beschrieben.

Dann erfahren wir endlich mehr über die Welt der Trylls. Die ein oder andere Stelle ist sehr ausschweifend und in die Länge gezogen, aber im Großen und ganzen fand ich es sehr interessant, die wichtigsten Personen, die Magie und das Leben der Tryll im allgemeinen kennenzulernen.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig lesen, ist bildhaft und wie bereits erwähnt, manchmal etwas zu ausschweifend. Im letzten Drittel gelingt es Amanda Hocking nochmal richtig Spannung aufzubauen und das Ganze mit einem Cliffhanger enden zu lassen.

Dieser Auftakt der Tryll-Trilogie fängt zwar etwas schleppend an, nimmt dann aber Fahrt auf und da ich die beiden weiteren Bände schon gelesen habe, kann ich ganz klar eine Leseempfehlung aussprechen.


Die Autorin:

Amanda Hocking, geboren 1984, lebt in Austin, Minnesota. Sie wurde im Zeitraum von Dezember 2010 bis März 2011 mit ihren selbst verlegten Romanen überraschend zur Auflagen- und Dollar-Millionärin. Inzwischen hat die ehemalige Altenpflegerin Filmrechte für eine ihrer Trilogien verkauft und mit dem US-Verlag St Martin’s Press Verträge über mehrbändige Jugendbuchreihen abgeschlossen. Hocking gilt als derzeit erfolgreichste selbst verlegte Schriftstellerin der Welt.

The Truth About Amber von Mia Kingsley

The Truth About Amber von Mia Kingsley

89 Seiten

BookRix Verlag (Mai 2020)

EAN 9783748740247

ebook 0,99€*


Klappentext:

Vor sechs Jahren wurde ich schwer verletzt zum Sterben zurückgelassen. Die gute Nachricht: Ich bin nicht tot. Die schlechte Nachricht: Ich habe nicht die geringste Ahnung, wer mich umbringen wollte und warum.
An mein altes Leben kann ich mich nicht mehr erinnern. Mein Therapeut vermutet, dass ich deshalb gern längst vergessene Kriminalfälle löse.
Während ich an einem dieser Fälle arbeite, treffe ich einen attraktiven, mysteriösen Mann – genau die Art von Mann, vor dem Mütter ihre Töchter warnen. Angeblich weiß er, wer ich bin und was mit mir passiert ist.
Er ist auch bereit, sein Wissen mit mir zu teilen. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass der Preis dafür um ein Vielfaches zu hoch sein wird …


Meine Meinung:

Wenn ich Lust auf Dark Romance habe, dann schaue ich immer erstmal, ob es etwas von Mia kingsley gibt, das ich noch nicht kenne.

Ich liebe ihren Schreibstil und so ist dieser auch in „The Truth About Amber“ gewohnt locker flockig und mit einer ordentlichen Prise Humor gewürzt. Und auch sonst enthält dieser Kurzroman wieder alles, was man von der Autorin kennt und wofür man sie liebt.

Die beiden Hauptfiguren Amber und Dom mochte ich von Anfang an, auch wenn man Dom lange nicht so richtig einordnen kann. Aber das Zusammenspiel der beiden ist einfach perfekt. Die Sexszenen, insbesondere eine ist recht heftig… das mag man oder eben nicht. 😉

Die Idee der Story fand ich gut und Mia Kingsley versteht es, die Spannung immer weiter aufzubauen. Die Auflösung kam dann recht plötzlich, aber für mich war sie stimmig.

Wenn man Mia Kingsleys andere Geschichten mochte, wird man auch diese wieder mögen.


Die Autorin:

Bestsellerautorin Mia Kingsley schreibt bitterböse Dark Romance und zuckersüße Daddy Romance – oder doch zuckersüße Dark Romance und bitterböse Daddy Romance?
Die Autorin wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen, sobald sie es herausgefunden hat.

Grimms Morde von Tanja Kinkel

Grimms Morde von Tanja Kinkel

480 Seiten

Droemer Verlag (November 2018)

ISBN: 3426306611

Taschenbuch 10,99€*


Inhalt:

Der neue historische Roman der Spiegel-Bestseller-Autorin Tanja Kinkel führt zurück in das neunzehnte Jahrhundert und verbindet märchenhaftes Setting und historische Spannung mit einer grausamen Mordserie: Aus Grimms Märchen werden Grimms Morde: Die Mätresse des hessischen Kurfürsten wird bestialisch ermordet, und die einzigen von der Polizei vorgefundenen Hinweise führen zu den Brüdern Grimm und zu den Schwestern von Droste zu Hülshoff. Nur die Zusammenarbeit der ungleichen Geschwisterpaare kann die Wahrheit über Morde und Märchen an den Tag bringen. In einer Zeit, wo die Errungenschaften der Freiheitskriege verloren gehen, Zensur und Überwachung in deutschen Fürstentümern wieder Einzug halten, müssen die vier sich den Verwicklungen der Vergangenheit stellen, um die Rätsel der Gegenwart zu lösen.


Meine Meinung:

Tanja Kinkel wurde mir schon häufiger empfohlen und als ich zufällig „Grimms Morde“ entdeckte, nahm ich es kurzerhand mit, obwohl mich das Cover nicht so richtig ansprach… die Gebrüder Grimm dafür aber umso mehr.

Ich muss sagen, dass ich etwas zwiegespalten bin, was dieses Buch betrifft. Den Schreibstil der Autorin mochte ich sehr. Insgesamt rund und angenehm zu lesen. Und wenn ich das Buch als historischen Roman betrachte, dann bin ich ziemlich begeistert.

Tanja Kinkel hat gut recherchiert, sowohl über die historischen Persönlichkeiten, als auch über das Kassel des 19. Jahrhunderts. Besonders über Annette von Droste-Hülshoff kann man hier einiges erfahren und die Autorin weckt die Neugier, sich weitere Informationen zu den Themen in diesem Buch einzuholen.

Der Krimianteil in „Grimms Morde“ konnte mich dagegen nicht so richtig überzeugen. Irgendwie haben die Grimms und die von Droste-Hülshoffs für mich nicht zusammen funktioniert und ich empfand die Konstellation eher als anstrengend, was im Verlauf der Geschichte aber etwas besser wurde.

Die Auflösung des Mordfalls kam mir dann auch etwas zu schlagartig daher. Da haben mir einfach ein paar Zwischenschritte für ein besseres Verständnis gefehlt.

Nichtsdestotrotz werde ich mich sicher in naher Zukunft nochmal mit einem anderen buch von Tanja Kinkel beschäftigen.


Die Autorin:

Tanja Kinkel, geboren 1969 in Bamberg, gewann bereits mit 18 Jahren ihre ersten Literaturpreise. Sie studierte in München Germanistik, Theater- und Kommunikationswissenschaft und promovierte über Aspekte von Feuchtwangers Auseinandersetzung mit dem Thema Macht. 1992 gründete sie die Kinderhilfsorganisation „Brot und Bücher e.V“, um sich so aktiv für eine humanere Welt einzusetzen (mehr Informationen: http://www.brotundbuecher.de). Tanja Kinkels Romane wurden in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt; sie spannen den Bogen von der Gründung Roms bis zum Amerika des 21. Jahrhunderts.