Wonder Woman: Kriegerin der Amazonen von Leigh Bardugo

Wonder Woman: Kriegerin der Amazonen von Leigh Bardugo

Originaltitel: Wonder Woman: Warbringer

448 Seiten

dtv Verlag (Februar 2018)

Gebunden 18,95€*

Englisches Taschenbuch 10,50€*


Inhalt:

Wonder Woman – als Heldin geboren, zur Legende geworden
Eigentlich will Diana, Tochter der Amazonenkönigin, nur eines: das Rennen gewinnen, in dem sie gegen die schnellsten Läuferinnen der Insel antreten muss. Doch dann erblickt sie am Horizont ein untergehendes Schiff und bewahrt Alia, ein gleichaltriges Mädchen, vor dem Tod. Doch wie Diana vom Orakel erfährt, ist es Alias Bestimmung, die Welt ins Unglück zu stürzen und Krieg über die Menschheit zu bringen. Um dies zu verhindern, reist Diana mit Alia ins ferne New York – und wird unversehens mit einer Welt und Gefahren konfrontiert, die sie bislang nicht kannte …


Meine Meinung:

Ich liebe Leigh Bardugo,deshalb musste ich natürlich auch Wonder woman von ihr lesen.

Allerdings kam ich schon bei der Grisha-Trilogie einfach nicht mit der deutschen Übersetzung zurecht, so dass ich Wonder Woman sowie die anderen Bücher von Leigh Bardugo im englischen Original gelesen habe. Im Original gefällt mir der Schreibstil der Autorin nämlich sehr, so auch bei dieser Geschichte.

Dieses Buch ist voller Frauenpower, was natürlich an sich schon mal großartig ist, trotzdem wird Diana nicht als DIE Heldin schlechthin dargestellt, der immer alles ganz leicht von der Hand geht. Das gefiel mir sehr, genauso wie die Mythologie rund um die Insel Themiskyra.

Ebenso positiv zu erwähnen, ist definitiv die Diversität dieses Buches sowie die Tatsache, dass hier auch Themen wie Sexismus und Rassismus angesprochen werden.

Auch die Charaktere sind wie immer bei Leigh Bardugo toll ausgearbeitet und das Buch bietet reichlich Action und Spannung, auch wenn ich die ein oder andere Stelle doch etwas vorhersehbar fand. Alles in allem tat das meinem Lesegenuss jedoch keinen Abbruch und kann dieses Buch auf jeden Fall nur empfehlen, wenn man die Autorin oder eben Wonder Woman mag.


Die Autorin:

Leigh Bardugo ist in Jerusalem geboren, wuchs in Los Angeles auf, studierte in Yale und lebt in Hollywood. Ihre „Grisha“-Trilogie war ein weltweiter Bestseller und wird derzeit verfilmt.

[Neuzugugänge] Klassiker

Hallo ihr wundervollen Menschen da draußen! ❤

EIGENTLICH wollte ich mir nur ein einziges Buch kaufen und zwar die wunderschöne Ausgabe von Jane Eyre* aus dem Manesse Verlag. Bei dem unschlagbaren Preis von 9,99€ konnte ich nämlich nicht widerstehen, obwohl ich schon eine andere Ausgabe des Buches zuhause habe. Und wo ich nun schon bei den Brontes war, durfte auch Sturmhöhe* noch mit in den Warenkorb.

An dieser Stelle hätte dann aber wirklich Schluss sein sollen… aber ihr ahnt es sicher schon! Da ich gerade eine ausgeprägte Klassiker-Phase habe, habe ich weiter gestöbert und habe gesehen, dass diese beim Anaconda Verlag recht günstig sind. Also durften noch 3 weitere Bücher bei mir einziehen.

Krieg und Frieden* hatte ich sowieso schon länger auf meiner Wunschliste und ich rechtfertige den Bücherkauf einfach damit, dass ich so unsere Buchhandlung vor Ort ein wenig unterstützen konnte. 😉

Habt ihr bereits einen oder mehrere dieser Klassiker gelesen? 🙂

Bin ich endlich die Leseflauten los?

Hallo ihr wundervollen Menschen da draußen! ❤

In den letzten 3 bis 4 Jahren hatte ich so viel mit ziemlich riesigen Leseflauten zu kämpfen, was dazu führte dass ich das Lesen eine Zeit lang komplett aufgab.

In der Zeit zuvor habe ich viele Booktuber verfolgt und war viel auf Instagram unterwegs und habe mir Neuzugänge, Lesemonate usw. angeschaut. Nun bin ich offenbar ein Mensch, der sich leider sehr schnell mit anderen vergleicht. Irgendwann setzte es mich immer mehr unter Druck, wenn „alle“ immer die neuesten Bücher zuhause hatten und 20 Bücher im Monat schafften. Ich fühlte mich schlecht mit meinen 3 bis 5 im Monat gelesenen Büchern und fragte mich, warum ich es nicht schaffte, mehr Bücher zu lesen…

Aber muss ich das überhaupt schaffen? Früher hatte ich einfach Spaß am Lesen, konnte dabei abschalten, in andere Welten eintauchen und habe mir mehr Gedanken darüber gemacht, das richtige Buch zu lesen als über die Anzahl meiner gelesenen Bücher.

Nachdem ich aufgehört hatte, mich im Internet ständig mit Büchern zu beschäftigen, habe ich seit Mitte letzten Jahres wieder richtig Lust zu lesen. Paradoxerweise habe ich seitdem mehr Bücher gelesen als in den 3 Jahren zuvor und es macht mir wieder richtig Spaß. Es entspannt mich. Ich kann mich wieder auf Geschichten einlassen, die man nicht mal schnell nebenbei weglesen kann.

Ich habe gemerkt, dass ich Bücher nun wieder viel gezielter kaufe und mein SuB stetig kleiner wird. Natürlich habe ich noch immer sehr viele ungelesene Bücher, aber wenigstens baue ich ab. 😉 Dass ich mich wieder mehr mit Klassikern beschäftige und Bücher auf englisch lese, entschleunigt mein Leseverhalten zusätzlich.

Ich führe zwar immer noch recht detaillierte Statistiken über meine gelesenen Bücher und lese diese auch bei anderen sehr gerne, weil ich einfach ein Statistik-Nerd bin. *lach* Jedoch veröffentliche ich meine eigenen Statistiken nicht mehr, um mich selbst nicht wieder dem Druck auszusetzen.

Wie ist das bei euch? Setzt es euch unter Druck, noch mehr zu lesen, wenn ich seht, was andere so im Monat „schaffen“? Oder spornt euch dieser „Wettkampf“ vielleicht sogar an?

Blood & Roses von Callie Hart

Blood & Roses – Buch 1 von Callie Hart

170 Seiten

Festa Verlag (Dezember 2018)

ISBN: 3865527116

Taschenbuch 13,99€*


Klappentext:

Ich bin nicht stolz auf die Dinge, die ich getan habe. Doch ich musste Alexis finden. Ich wäre sogar bereit gewesen, für meine Schwester zu sterben.
Alexis war schon seit sechs Monaten verschwunden. So viele endlose, verzweifelte Tage. Dann traf ich Zeth Mayfair, einen der gefährlichsten Männer Seattles. Er erledigt seine dubiosen Aufträge ohne Gewissensbisse.
Ich hätte Angst vor Zeth haben sollen, aber als er mir seine Hilfe anbot, konnte ich unmöglich ablehnen. Dieser skrupellose Mann war meine letzte Hoffnung.
Nein, ich bin nicht stolz auf die Dinge, die ich getan habe …
Zeth: ‚Ihr Name ist Sloane Romera. Sie will, dass ich ihr Held bin, aber ich bin kein guter Mann. Ich bin ihre Verdammnis.‘


Meine Meinung:

Dark Romance und Festa Verlag – beides genau mein Ding. Und die Cover der Blood & Roses Reihe von Callie Hart sind so schön, dass ich trotz des recht ordentlichen Preises von 13,99€ die Taschenbuch-Ausgabe dem eBook vorzog.

Die Geschichte wird in abwechselnden Kapiteln sowohl aus der weiblichen (Sloane) als auch aus der männlichen (Zeth) Perspektive erzählt, was ich ganz schön fand. Ganz am Anfang war mir Zeth nämlich ein klein wenig unsympathisch, aber durch seine Kapitel und die damit verbundenen Einblicke in seine Gefühlswelt änderte sich das im Laufe der Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist packend und lässt sich flüssig weglesen. Man spürt regelrecht die sexuelle Spannung zwischen Sloane und Zeth, denn zwischen den beiden knistert es gewaltig. 😉

Die erotischen Szenen sind teilweise etwas härter, Dark Romance halt, wirken aber nie vulgär. Das hat die Autorin wirklich gut hinbekommen und einen tollen Auftakt geschrieben, der mich dazu veranlasste, gleich die Folgebände zu kaufen. Band 2* und 3* habe ich bereits gelesen und war ebenso begeistert.


Die Autorin:

Callie Hart ist die US-Bestsellerautorin der BLOOD & ROSES-Serie, die zurzeit in mehrere Sprachen übersetzt wird.
Nachdem sie sieben Jahre in Australien gelebt hat, wohnt Callie nun in Los Angeles. Sie wandert gerne, verbringt viel Zeit am Strand und besucht oft Yoga-Kurse.

Die spannende Welt der Viren und Bakterien

Titel: Die spannende Welt der Viren und Bakterien

Autoren: Karsten Brensing und Katrin Linke

Seiten: 187

Verlag: Loewe (Januar 2021)

ISBN: 3743209748

Gebundene Ausgabe 16,95€*


Klappentext:


Meine Meinung:

Für Kinderbücher ist man nie zu alt und wenn sie dann auch noch so informativ und unterhaltsam sind, wie dieses Buch von Karsten Brensing und Katrin Linke, macht das Lesen gleich noch mehr Spaß.

Besonders begeistert war ich von den vielen schönen Illustrationen, die das Geschriebene wirklich toll darstellen und greifbarer machen. Auch die zahlreichen Infokästen und Experimente waren überaus interessant. Es wird zwar auch immer mal wieder Bezug auf Corona genommen, aber es wird nicht zum Hauptthema gemacht, worüber ich sehr froh war.

Ingesamt ist die Sprache leicht verständlich, es kommen aber natürlich immer wieder Fachbegriffe darin vor. Diese wurden aber zum Großteil im Glossar, das hinten im Buch enthalten ist, gut erklärt.

Ob zum Vorlesen oder selbst lesen für etwas ältere Kinder oder Erwachsene – von mir bekommt das Buch eine ganz große Empfehlung.


Die Autoren:

Dr. Karsten Brensing hat in Kiel Meeresbiologie studiert. Später hat er in Florida und Israel die Interaktion zwischen Delfinen und Menschen erforscht und 2004 an der Freien Universität in Berlin seine Doktorarbeit abgeschlossen. Im Anschluss daran war er 10 Jahre lang Wissenschaftlicher Leiter des Deutschlandbüros der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDC. Seither arbeitet er selbstständig als Berater und Autor.
Er hat bisher drei erfolgreiche Bücher über das Denken und Fühlen von Tieren geschrieben und als Berater für das Umweltministerium, die Europäische Kommission und Umweltschutzorganisationen gearbeitet. Er ist Mitgründer der wissenschaftlich arbeitenden Tierschutzinitiative „Individual Rights Initiative“ (IRI.world).

Katrin Linke studierte Medizin und Biologie. Sie arbeitet als freie Fernsehjournalistin für Wissensformate der ARD, Arte und des Hessischen Rundfunks. Mit Eine Liebe ohne Grenzen – Unsere Flucht aus der DDR, das 2019 im Lübbe Verlag erschien, hatte sie ihr Debüt als Buchautorin.

Mortal Engines – Krieg der Städte

Titel: Mortal Engines – Krieg der Städte

Autor: Philip Reeve

Seiten: 336

Verlag: Fischer Tor

ISBN: 3596702127

Reihe: Mortal Engines, Band 1

Taschenbuch 12,00€*

Klappentext:

„Es war ein dunkler, böiger Nachmittag im Frühling, und im ausgetrockneten Bett der Nordsee eröffnete London die Jagd auf eine kleine Schürferstadt.“

Auf einer postapokalyptischen Erde in der fernen Zukunft haben sich die Städte, angetrieben von gigantischen Motoren, in Bewegung gesetzt. Und sie machen Jagd aufeinander.

„Mortal Engines – Krieg der Städte“ ist der Auftaktband zu Philip Reeves monumentaler Fantasyserie voller Luftschiffe und Piraten, Kopfgeldjäger und Aeronauten – und fahrender Städte.


Meine Meinung:

Gekauft habe ich dieses Buch aufgrund des Covers, welches ich großartig finde und aus dem ich schloss, dass die Geschichte genau mein Ding sein könnte. Leider konnte das Buch meine Erwartungen dann aber nicht erfüllen.

Am Anfang hatte ich, ehrlich gesagt, ganz schön Probleme mich überhaupt in dieser merkwürdigen, neuen Welt zurechtzufinden. Man wird nämlich direkt in die Geschichte hineingeworfen. Dann kamen noch ein Haufen komische Namen dazu, was die Sache auch nicht gerade einfacher machte.

Die Idee mit den fahrenden Städten fand ich unglaublich interessant, aber an manchen Stellen passiert so viel so schnell hintereinander, dass die Geschichte gar keine Zeit hat sich zu entwickeln, so werden z.B. Gespräche in 2 – 3 Sätzen abgehandelt und beendet.

Der Schreibstil ist ziemlich einfach und flüssig, baut aber nur wenig bis gar keine Tiefe auf. Ebenso bleiben die Figuren doch ziemlich auf der Strecke und so konnte ich zu keinem der Charaktere, die einfach blass und teilweise sehr naiv wirken, so richtig Zugang finden.

Irgendwie blieb nach dem Lesen das Gefühl bei mir hängen, dass die Geschichte einfach so an mir vorbeigezogen ist und viele Details gar nicht hängen geblieben sind. Trotz der tollen Idee hat die Umsetzung für mich einfach nicht funktioniert und ich werde die Reihe wohl nicht weiter verfolgen.


Der Autor:

Philip Reeve ist seit vielen Jahren erfolgreicher Autor und Illustrator. Die insgesamt acht Mortal-Engines-Bücher (das Mortal-Engines-Quartett, drei Prequels und ein Band mit Erzählungen) stellen sein vielfach ausgezeichnetes Hauptwerk dar. Zusammen mit seiner Frau Sarah und seinem Sohn wohnt er im Dartmoor National Park, Südengland.

Anne auf Green Gables von Lucy Maud Montgomery

Titel: Anne auf Green Gables

Autor: Lucy Maud Montgomery

Seiten: 384

Verlag: Anaconda

ISBN: 3730604023

Gebundene Ausgabe 4,95€*

Klappentext:

Die kleine Anne aus dem Waisenhaus ist begeistert von ihrem neuen Leben auf der Farm Green Gables. Weniger begeistert sind anfangs ihre Adoptiveltern, denn das schmale Wesen mit den roten Zöpfen hat eine überreiche Fantasie und einen ganz eigenen Kopf – was manche Mitmenschen verstört und andere zunehmend fasziniert. Bald hat dieses Kind die Welt um sich herum für immer verändert. – In Nordamerika wird der bezaubernde Mädchenbuch-Klassiker heiß geliebt. Die schlagfertige Anne war das erklärte Vorbild für Pippi Langstrumpf und entfaltet in dieser Neuübersetzung ihren ganzen Witz und Charme.


Meine Meinung:

Nachdem ich es im letzten endlich geschafft hatte, die Netflix-Serie „Anne with an E“ zu schauen und ich davon doch sehr begeistert war, musste ich anschließend unbedingt das Buch kaufen. Und dann habe ich es auch noch in dieser schönen Ausgabe vom Anaconda Verlag gefunden, von denen ich schon einige in meinem Regal stehen habe.

Besonders toll finde ich die bildhafte Sprache der Autorin und ihre Beschreibungen von Prince Edward Island und vor allem Green Gables. Da möchte man sofort seine Sachen packen und diesem wunderschönen Fleckchen Erde einen Besuch abstatten und selbst alles erkunden, so wie Anne es getan hat.

Ich liebe Annes positive Art mit der sie die Welt sieht, ebenso wie ihren Sprachwitz. Anne hat definitiv Charme und ihre Melodramatik, die vielleicht einige als etwas anstrengend empfinden könnten, finde ich überaus liebenswert. Besonders gern mag ich auch Marilla, auch wenn wir ein paar Seiten brauchten, um miteinander warm zu werden. Anfangs ist sie sehr selbstbeherrscht, aber im Verlauf der Geschichte konnte ich durchaus Humor entdecken.

Begeistern konnte mich auch das für diese Zeit sehr modern dargestellte Frauenbild und die zeitlosen Werte, die das Buch vermittelt.

Dieser Kinderbuchklassiker eignet sich nicht nur hervorragend zum Vorlesen, er kann auch Erwachsenen noch etwas mit auf den Weg geben.


Die Autorin:

Lucy Maud Montgomery wurde 1874 geboren und war eine gefeierte kanadische Kinder- und Jugendbuchautorin. Zeit ihres Lebens veröffentlichte sie zahlreiche Bücher, darunter Romane, Gedichte und Essays. Besonders viel Erfolg hatte sie mit der Reihe rund um das Waisenkind Anne. Der erste Band wurde 1908 veröffentlicht und avancierte sofort zum Bestseller.

Mein Lesejahr 2020

 

Hallo ihr wundervollen Menschen da draußen! 💚

Im Jahr 2020 hatte ich eine ewig lange Leseflaute, was vor allem daran lag, dass ich nicht die nötige innere Ruhe fürs lesen finden konnte. Erst in den letzten paar Monaten des Jahres kam ich nochmal richtig gut voran. 🙂

  1.  Eisige Wellen von Leigh Bardugo ❤️❤️❤️❤️
  2. Fleischfabrik Deutschland von Dr. Anton Hofreiter ❤️❤️❤️
  3. Lodernde Schwingen von Leigh Bardugo ❤️❤️❤️❤️
  4. Die letzte Göttin von Rick Riordan ❤️❤️❤️❤️
  5. Griechische Mythologie für Anfänger ❤️❤️
  6. Mein Herzbuch von Amelie Fischer ❤️❤️❤️
  7. Ever and a day von Mia Kingsley ❤️❤️❤️
  8. Das Lied der Krähen von Leigh Bardugo ❤️❤️❤️❤️
  9. Die Sodom Lotterie von Ralph D. Chains ❤️❤️❤️
  10. The truth about Amber von Mia Kingsley ❤️❤️❤️❤️
  11. Die letzte Plage von Sarah Pinborough (abgebrochen)
  12. Stalking his prey von Mia Kingsley ❤️❤️❤️❤️
  13. Der Report der Magd von Margaret Atwood ❤️❤️❤️❤️❤️
  14. Schatten des Wolfes von Patricia Briggs (abgebrochen)
  15. Grimms Morde von Tanja Kinkel ❤️❤️❤️❤️
  16. Schule der Genüsse von Susan Winemaker ❤️❤️❤️
  17. Hunters Liste: Gehalten von Margaux Navarro ❤️❤️❤️❤️
  18. Hunters Liste: Erzogen von Margaux Navarro ❤️❤️❤️❤️
  19. Hunters Liste: Bezwungen von Margaux Navarro ❤️❤️❤️❤️
  20. Brombeerfesseln von Tanja Russ ❤️❤️❤️
  21. Der Insasse von Sebastian Fitzek ❤️❤️❤️❤️
  22. Der Heimweg von Sebastian Fitzek ❤️❤️❤️❤️
  23. Kielings kleine Waldschule von Andreas Kieling ❤️❤️❤️❤️❤️
  24. Gevatter Tod von Terry Pratchett ❤️❤️❤️❤️
  25. Mr. Monster von Dan Wells ❤️❤️❤️❤️
  26. Ich will dich nicht töten von Dan Wells ❤️❤️❤️❤️
  27. Ein deutscher Wandersommer von Andreas Kieling ❤️❤️❤️
  28. Seide und Schwert vonKai Meyer ❤️❤️❤️❤️
  29. Das Rachespiel von Arno Strobel ❤️❤️❤️
  30. Terror von Ferdinand von Schirach ❤️❤️❤️❤️❤️
  31. Anne auf Green Gables von Lucy Maud Montgomery ❤️❤️❤️❤️
  32. Schuld von Ferdinand von Schirach ❤️❤️❤️❤️

 

Der Geschmack von Apfelkernen von Katharina Hagena

Titel: Der Geschmack von Apfelkernen
Autor: Katharina Hagena
Seiten: 254
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Einband: Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2009
Preis: 9,99€

Klappentext:
Als Bertha stirbt, erbt Iris das Haus. Nach vielen Jahren steht Iris wieder im alten Haus der Großmutter, wo sie als Kind in den Sommerferien mit ihrer Kusine Verkleiden spielte. Sie streift durch die Zimmer und den Garten, eine aus der Zeit gefallene Welt, in der rote Johannisbeeren über Nacht weiß und als konservierte Tränen eingekocht werden, in der ein Baum gleich zweimal blüht, Dörfer verschwinden und Frauen aus ihren Fingern Funken schütteln.
Doch der Garten ist inzwischen verwildert. Nachdem Bertha vom Apfelbaum gefallen war, wurde sie erst zerstreut, dann vergesslich, und schließlich erkannte sie nichts mehr wieder, nicht einmal ihre drei Töchter. Iris bleibt eine Woche allein im Haus. Sie weiß nicht, ob sie es überhaupt behalten will. Sie schwimmt in einem schwarzen See, bekommt Besuch, küsst den Bruder einer früheren Freundin und streicht eine Wand an. Während sie von Zimmer zu Zimmer läuft, tastet sie sich durch ihre eigenen Erinnerungen und ihr eigenes Vergessen: Was tat ihr Großvater wirklich, bevor er in den Krieg ging? Welche Männer liebten Berthas Töchter? Wer aß seinen Apfel mitsamt den Kernen? Schließlich gelangt Iris zu jener Nacht, in der ihre Kusine Rosmarie den Unfall hatte: Was machte Rosmarie auf dem Dach des Wintergartens? Und wollte sie Iris noch etwas sagen?
Iris ahnt, dass es verschiedene Spielarten des Vergessens gibt. Und das Erinnern ist nur eine davon.

Meine Meinung:
Die Sprache der Autorin ist wunderschön und ihre Beschreibungen der Charaktere, der Orte und des Hauses um das es hier geht sehr genau, so dass ich beim Lesen recht schnell Bilder im Kopf hatte.

Die Geschichte plätschert aber eigentlich die ganze Zeit so vor sich hin und einige Stellen fand ich etwas langatmig. Die sehr realitätsnahe Beschreibung von Oma Berthas Demenzerkrankung und deren Verlauf hat mich dann allerdings doch sehr mitfühlen lassen. Iris mochte ich auch von Anfang an sehr gerne und so wollte ich wissen, wie ihre Geschichte endet.

„Der Geschmack von Apfelkernen“ ist eine eher ruhige Liebes- und Familiengeschichte, in der allerdings keine großen Familiengeheimnisse gelüftet werden, vielmehr wird sich mal wieder an sie erinnert.

 

 

Wahnsinn von Jack Ketchum

Titel: Wahnsinn
Autor: Jack Ketchum
Seiten: 352
Verlag: Heyne Hardcore
Einband: Taschenbuch
Erschienen: November 2009
Preis: 8,95€

Klappentext:

Schon bald nach ihrer Hochzeit entdeckt Liddy die sadistische Ader ihres Mannes Arthur. Nach der Geburt ihres Sohnes gerät er zunehmend außer Kontrolle. Er verletzt Liddy, schlägt und missbraucht sie. Um ihres Kindes willen erträgt sie zunächst schlimmste Demütigungen. Doch dann begreift Liddy, wie wahnsinnig Arthur tatsächlich ist, und nimmt den ungleichen Kampf auf.

Sie informiert die Polizei und reicht die Scheidung ein. Arthurs Anwälten gelingt es jedoch, Liddy als nicht zurechnungsfähig hinzustellen. Während Liddy um ihr Sorgerecht kämpft, werden weibliche Leichen gefunden, die Opfer eines äußerst brutalen Serienkillers.

Meine Meinung:

Als großer Fan von Jack Ketchums Werken musste ich natürlich auch „Wahnsinn“ unbedingt lesen und ich muss sagen, dass dieses Buch mit seinem psychologischen Horror für mich ebenso erschreckend ist wie Ketchums Werk „Evil“.

Mit den Themen häuslicher Gewalt und Kindesmissbrauch ist „Wahnsinn“ keine leichte Kost und sicher nichts für zartbesaitete Gemüter, da Ketchum hier kein Blatt vor den Mund nimmt und meiner Meinung nach alles sehr realitätsnah beschreibt.

Ich glaube, ich habe selten ein Buch gelesen, das mich emotional so mitgerissen hat wie dieses hier. Die Anhäufung von so viel Gewalt hat mich richtiggehend wütend gemacht und vor allem beim Lesen der letzten Seiten hatte ich einen dicken Kloß im Hals.

Der Titel „Wahnsinn“ hätte kaum besser gewählt werden können, denn er beschreibt den Inhalt des Buches absolut treffend.