Saeculum von Ursula Poznanski

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Titel: Saeculum
Autor: Ursula Poznanski
Seiten: 496
Verlag: Loewe
Erschienen: Juni 2013
Preis: 9,95€

Klappentext:

Fünf Tage im tiefsten Wald, die nächste Ortschaft kilometerweit entfernt, leben wie im Mittelalter – ohne Strom, ohne Handy -, normalerweise wäre das nichts für Bastian. Dass er dennoch mitmacht bei dieser Reise in die Vergangenheit, liegt einzig und allein an Sandra. Als kurz vor der Abfahrt das Geheimnis um den Spielort gelüftet wird, fällt ein erster Schatten auf das Unternehmen: Das abgelegene Waldstück, in dem das Abenteuer stattfindet, soll verflucht sein.Was zunächst niemand ernst nimmt, scheint sich jedoch zu bewahrheiten, denn aus dem harmlosen Live-Rollenspiel wird plötzlich ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit. Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Wald?

Meine Meinung:

Saeculum ist das dritte Buch, das ich von Ursula Poznanski gelesen habe und da mir ihre Bücher Erebos und Fünf wirklich gut gefielen, ging ich mit recht hohen Erwartungen an dieses Buch heran, diese wurden nicht enttäuscht und die Autorin konnte mich einmal mehr von sich und ihrer Geschichte überzeugen. Vor allem das Thema Rollenspiel und Mittelalter fand ich schon im Vorhinein sehr interessant, da ich selbst recht häufig auf Mittelaltermärkten anzutreffen bin.

Auch in Saeculum erzählt Ursula Poznanski die Geschichte wieder in ihrer bekannten, fesselnden Art und ich konnte recht schnell voll und ganz in die Geschichte eintauchen und teilweise richtig mitfiebern, denn was harmlos beginnt, entwickelt sich rasch zu einem Horrortrip für die Rollenspieler. Den Anfang fand ich zwar etwas langatmig, aber sobald die Gruppe im Wald angekommen ist, steigt die Spannung.

Die Autorin schafft es, diese Spannung für mich das ganze Buch über zu erhalten und die Geschichte zügig voranzutreiben, ohne dass ich mich als Leser gehetzt fühlte. Insgesamt hatte das Buch eine recht beklemmende Atmosphäre, was mir richtig gut gefiel.

Besonders gut fand ich die Entwicklung der einzelnen Charaktere sowie die Gruppendynamik. Die Personen werden schon im ersten Kapitel so gut vorgestellt, dass ich mir eine Meinung über sie bilden konnte bzw. Sympathie, aber auch Antipathie, entwickeln konnte.

Bastian macht für mich die größte Entwicklung durch. Anfangs fand ich ihn ziemlich unscheinbar, ja sogar schon etwas langweilig. Im weiteren Verlauf der Geschichte nimmt er jedoch viele Dinge in die Hand und entwickelt etwas mehr Charakter, was ihn dann doch noch recht interessant macht.

Zum Ende hin fand ich jedoch einige Handlungen der verschiedenen Charaktere nicht ganz so realistisch bzw. konnte ich die Verhaltensweisen nicht immer ganz nachvollziehen.
Nichtsdestotrotz ist Saeculum durchweg lesenswert und spannend.

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2 Gedanken zu “Saeculum von Ursula Poznanski

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