Amokspiel von Sebastian Fitzek

Amokspiel

Titel: Amokspiel
Autor: Sebastian Fitzek
Seiten: 448
Erscheinungsjahr: 2007
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

Klappentext:
Die Kriminalpsychologin Ira steht kurz vor ihren Selbstmord. Doch dann wird sie zu einem Geiseldrama in einen Radiosender gerufen: Ein Psychopath ruft bei laufender Sendung wahllos Menschen an. Melden die sich nicht mit einer bestimmten Parole, wird eine Geisel erschossen. Der Mann fordert, dass seine Verlobte ins Studio kommt. Doch die ist tot. Ira beginnt eine Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören …

Meine Meinung:
Da ich bisher nur “Die Therapie” von Sebastian Fitzek gelesen habe, war ich gespannt, ob auch “Amokspiel” mich wieder so fesseln kann.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe bereits auf den ersten Seiten einen sehr guten Einstieg in die Geschichte gefunden und konnte es dann kaum noch aus der Hand legen, so dass ich es bis auf etwa 50 Seiten an einem Tag verschlungen habe.

Die einzelnen Kapitel sind recht kurz, was mich aber ganz und gar nicht gestört hat, und Fitzek weiß sich definitiv auszudrücken und den Leser in die Irre zu führen. Jedes winzige Detail und jede noch so kleine Beschreibung ist wichtig und bedeutend. Ich dachte einige Male, mir wäre klar, wie die Geschichte nun weitergehen würde… aber da habe ich die Rechnung ohne Sebastian Fitzek gemacht. Mit “Amokspiel” gibt er einem einige Rätsel auf.

Die Story schreitet so dermaßen schnell voran, dass ich mir hin und wieder gewünscht habe, schneller lesen zu können, weil ich einfach wissen wollte, was die nächste Wendung wohl wieder mit sich bringt. Der Spannungsaufbau ist enorm und das Ende hat mich fast umgehauen und mir die Tränen in die Augen getrieben.

Die Charaktere gefielen mir insgesamt sehr gut, aber eine wirkliche Verbindung konnte ich zu keinem aufbauen. Vom etwas duchgeknallten Chefredakteur Diesel hätte ich allerdings gern noch etwas mehr erfahren.

“Amokspiel” ist ein Psychothriller mit Suchtfaktor und hat mir einige spannende Lesestunden beschert.

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